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13.10.2020 Emil Jusifov

Alphabet: Waymo startet mit Robotertaxis durch

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Alphabet

Die Alphabet-Tochter Waymo arbeitet seit rund fünf Jahren an selbstfahrenden Fahrzeugen. Lange Zeit hörte man relativ wenig von dem Unternehmen. Doch nun gibt es endlich positive News aus dem Hause von Waymo.

Seit 2017 begann Waymo mit den ersten Testfahren in der Region Phoenix in den USA. Die Fahrten geschahen nur teilautonom, da immer ein menschlicher Fahrzeugführer die Fahrten überwachte.

Seit letzte Woche Donnerstag startete Waymo den Dienst Waymo One ganz ohne Fahrer. Nutzer der entsprechenden Waymo-App, die im Google Play Store verfügbar ist, können nun in Phoenix zusammen mit Freunden und Familienmitgliedern vollständig fahrerlos Waymo nutzen.

Externe Finanzierung

Waymo sorgte im März diesen Jahres für Aufsehen, indem es sich zum ersten Mal extern finanzieren ließ und 2,25 Milliarden Dollar am Kapitalmarkt einsammelte. Die Financial Times gab im Anschluss an die Finanzierungsrunde an, dass Waymo mit 30 Milliarden Dollar bewertet wird, was deutlich unter den bisherigen Prognosen der Analysten liegt.

Alphabet (WKN: A14Y6F)

Waymo ist in einem Zukunftsmarkt aktiv - DER AKTIONÄR geht davon aus, dass selbstfahrende Taxis sich mit der Zeit durchsetzen werden. Alphabet baut sich mit Waymo ein zweites Standbein auf, das in Zukunft die Umsätze des Internetkonzerns kräftig in die Höhe schrauben könnte. Alphabet bleibt ein Basisinvestment.

Der Autor Emil Jusifov hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Alphabet.

Buchtipp: Die Facebook-Gefahr

Facebook ist in die Kritik geraten. Bots, Trolle und Fake News sind Synonyme für die Pro­bleme des Konzerns. Spätestens seit Brexit und Trump sehen Nutzer die Reichweite und die Algorithmen mit Argwohn. Einer von Ihnen: Roger McNamee. Einst stolz darauf, zu den ersten Facebook-Investoren zu gehören, ist der Kapitalgeber und Tech-Experte nun zum scharfen Kritiker geworden. In seinem Buch rechnet er mit Mark Zuckerberg und Sheryl Sandberg ab. Ihre Reaktion auf den Missbrauch des sozialen Netzwerks ist seiner Ansicht nach völlig unzureichend und geht am Kern des Problems vorbei: der Bedrohung unserer demokratischen Grundordnung. „Die Facebook-Gefahr“ ist ein nicht zu überhörender Weckruf – für das Silicon Valley, für die Politik, für uns alle.

Autoren: McNamee, Roger
Seitenanzahl: 400
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Format: Hardcover
ISBN: 978-3-86470-662-2