Die Sparkassen zünden im Rennen um die neue Altersvorsorge den Gebühren-Turbo: Deka verlangt nur 0,1 Prozent. Damit ist der aggressive Preiskampf um die Kunden eröffnet. Die Allianz will alle Produktkategorien der neuen Altersvorsorge besetzen. Anleger hoffen auf ein lukratives Zusatzgeschäft. Platzt diese Hoffnung nun am Preiskampf?
Die Deka, der zentrale Fondsdienstleister der Sparkassen, wird das staatlich geförderte Standarddepot ab Januar 2027 für lediglich 0,1 Prozent Kosten pro Jahr anbieten. Weitere Gebühren sollen nicht anfallen.
Mit den niedrigen Kosten positioniert sich die Deka offensiv gegen die Neobroker. Scalable Capital hatte zuvor angekündigt, sein Standarddepot mit einer Gesamtkostenquote von maximal 0,15 Prozent pro Jahr anzubieten. Im ersten Jahr sollen die Kosten sogar bei null liegen.
Damit ist der aggressive Preiskampf eröffnet. Der gesetzliche Kostendeckel für das Standarddepot liegt bei einem Prozent pro Jahr. Die Anbieter bleiben mit ihren Ankündigungen deutlich darunter. Was bedeutet das für die Allianz, die sich auch ein großes Stück des neuen Vorsorgekuchen erhofft?
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