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27.03.2022 Michael Schröder

AKTIONÄR‑Hot‑Stock Nynomic: Dynamisches Wachstum dank Cannabis, Pharma und Co

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Nynomic

Nynomic hat mit den vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2021 die zuvor bereits zweimal angehobenen Planvorgaben nochmals übertroffen. Ein Ende des Trends ist nicht in Sicht – im Gegenteil! Der weiter auf Rekordniveau liegende Auftragsbestand deutet an, dass der Spezialist für berührungslose Messtechnik seinen dynamischen Wachstumskurs auch im laufenden Jahr fortsetzten wird.

Nynomic hat den Umsatz im Vorjahr um 34 Prozent auf 105,2 Millionen Euro gesteigert. Das EBIT konnte um 63 Prozent auf 13 Millionen Euro verbessert werden. Daraus resultiert eine Marge von zwölf Prozent (Vorjahr zehn Prozent).

Die Orderbücher sind prall gefüllt: Der Auftragsbestand erreichte mit 73,5 Millionen Euro einen neuen Rekordwert. Trotz der großen Planungsunsicherheit infolge der angespannten geopolitischen Rahmenbedingungen gehen die Vorstände Maik Müller und Fabian Peters für das laufende Geschäftsjahr von einem Umsatz in Höhe von 110 Millionen Euro sowie einer weiteren EBIT-Margenausweitung im Vergleich zum Vorjahr aus.

Die Planvorgaben für das laufende Jahr erscheinen erneut recht konservativ und dürften aus Sicht des AKTIONÄR spätestens nach dem zweiten Quartal dank einer besseren Visibilität überarbeitet werden. Am Ende könnten Umsätze in Höhe von bis zu 119 Millionen Euro und eine EBIT-Marge von mehr als 16 Prozent im laufenden Jahr zu einem Gewinn je Aktie von 1,75 Euro (2021e: 1,35 Euro) führen.

Fantasie ist ausreichend vorhanden: „So sollten unter anderem die voranschreitende Umsetzung des Projektes mit Novartis im Bereich „Fake Medicine“ samt in diesem Jahr zu erwartenden Aufträgen weiterer Pharmakonzerne in diesem Bereich, der gemäß Vorstand erfreulich verlaufende internationale Roll-out des „TactiScan“-Handhelds zur Rauschmittelerkennung sowie die steigende Nachfrage nach dem Cannabis-Messgerät „Purpl PRO“ zusätzliche Erlösbeiträge mit teils deutlich über dem aktuellen Konzernniveau liegenden Margen liefern“, fasst Nicolas Gruschka von Montega Research drei wichtige Impulsgeber zusammen.

Zur Erinnerung: Die gemeinsam mit Novartis erstellte Lösung der beiden Unternehmen ermöglicht erstmals die weltweite und mobile Analyse von Tabletten des Schweizer Pharmazieunternehmens bei Verdachtsfällen in der gesamten Liefer- und Abgabekette. Nynomic liefert die dafür notwendigen Handscanner, die App und die Cloud-Infrastruktur und unterstützt bei der Erstellung der Datenmodelle.

Im Cannabis-Bereich sollten sich die Investitionen in Vertrieb und Marketing für das Messgerät „Purpl PRO“ von Tochtergesellschaft Spectral Engines positiv bemerkbar machen. Besonders spannend: Das Cannabis-Thema dürfte aufgrund der möglichen Legalisierung in den USA und Deutschland deutlich in den Vordergrund rücken.

Fakt ist: Auf Basis der breiten Technologieplattform mit intelligenter Sensorik zur Vermessung optischer Strahlung und smarter Technologien zur Datenaufnahme samt Auswertung lassen sich die Produkte und Lösungen von Nynomic in diverse Anwendungsbereiche skalieren. Am Ende können und werden Kunden aus einer Vielzahl von Branchen und Industrien mit den Lösungen der Norddeutschen ihre Effizienz steigern.

Nynomic (WKN: A0MSN1)

Dank der breiten Positionierung in wachstumsstarken Nischen der optischen Messtechnik dürften in den kommenden Monaten weitere lukrative Aufträge über den Ticker laufen. Die schon jetzt prall gefüllten Orderbücher lassen in den kommenden Quartalen eine Fortsetzung der zweistelligen Wachstumsraten bei Umsatz und Gewinn erwarten. Die Aktie dürfte begleitet von einem anhaltend positiven Newsflow ihren Aufwärtstrend daher wieder aufnehmen und erneut Kurs auf die 50-Euro-Marke nehmen. DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot auf dieses Szenario.

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Hinweis auf Interessenkonflikte: Aktien von Nynomic befinden sich im Real-Depot von DER AKTIONÄR.

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