08.05.2020 Michael Schröder

AKTIONÄR-Hot-Stock va-Q-tec: Analysten sehen fast 50% Kurspotenzial – Zahlen als Trendbeschleuniger?

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VA-Q-TEC

Die Coronakrise führt die Bedeutung stabiler und sicherer Lieferketten eindrucksvoll vor Augen. Das gilt auch für Arzneimittel, bei denen während Transport, Produktion und Lagerung eine stabile Temperatur gewährleistet sein muss, um deren Wirksamkeit zu garantieren. Als Marktführer bei der Herstellung und Vermietung von Thermoboxen und Containern zum Transport von temperatursensiblen Gütern ist va-Q-tec hier sehr gut aufgestellt, um den eingeschlagenen Wachstumskurs fortführen zu können. Das sollten die Zahlen zum ersten Quartal am 11. Mai belegen.

Durch den Ausbruch des Coronavirus und die Quarantänemaßnahmen wird die Notwendigkeit der „TempChain Logistik“, also der sicheren Transportlösungen für temperaturempfindliche Produkte wie Arzneimittel, eindrucksvoll verdeutlicht. Schon heute unterliegen 32 der TOP-50-Medikamente einer strikten Temperatur-Kontrollpflicht – und es werden kontinuierlich mehr.

Mittlerweile generiert va-Q-tec rund 70 Prozent seiner Umsätze mit Kunden aus dem Bereich Healthcare & Logistik. Die Aussichten passen: „Das für unsere wichtigste Kundengruppe – die Healthcare- Industrie – erwartete jährliche Wachstum der temperaturkontrollierten Transporte von gut zehn Prozent dürfte trotz oder sogar wegen der Coronakrise zukünftig weiter wachsen“, so Vorstand Dr. Joachim Kuhn.

Nachdem der Umsatz in den vergangenen fünf Jahren durchschnittlich mit 25 Prozent pro Jahr und 2019 sogar um 28 Prozent gewachsen ist, plan Kuhn im laufenden Jahr zwar “nur” noch mit einem moderaten bis mittelstarken Wachstum bei einer im Vergleich zum Vorjahr (13 Prozent) stabilen Marge. Die Basis für eine Umsatzsteigerung in Richtung 100 Millionen Euro ist jedoch gelegt. Gelingt es, mit den steigenden Umsätzen die eigene Effizienz wie geplant zu steigern, steht dem Sprung in die Gewinnzone nichts im Weg.

VA-Q-TEC (WKN: 663668)

Die Aktie hat sich bereits von den Corona-Crash-Tiefstständen lösen können und dürfte ihre Aufwärtsbewegung begleitet von einem anhaltend positiven Newsflow fortsetzen. Frische Zahlen zum ersten Quartal gibt es am kommenden Montag (11. Mai). Im Anschluss dürften sich wie gewohnt die Analysten zu Wort melden. Berenberg sieht die Aktie aktuell bei 14 Euro fair bewertet. Mainfirst kommt auf sogar ein Kursziel von 18 Euro.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.