07.02.2019 Michel Doepke

AKTIONÄR-Hot-Stock PowerCell: Der Knoten ist geplatzt

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POWERCELL SWEDEN ...
Trendthema

Nach Nel zündet mit PowerCell die nächste Wasserstoff-Aktie aus Nordeuropa den Turbo. Zwei wichtige Aufträge binnen drei Tagen – der Hersteller von Brennstoffzellen und -systemen scheint die PS endlich auf die Straße zu bringen. Mit Spannung wird auch die Finalisierung der Kooperation mit Zulieferer Bosch erwartet.

News dazu im ersten Halbjahr zu erwarten

Im Exklusiv-Interview mit DER AKTIONÄR sagte PowerCell-CEO Per Wassén: "Ziel des Eckdatenpapiers ist es, eine für beide Seiten vorteilhafte, gemeinsame Entwicklungskooperation bezüglich unseres Brennstoffzellenstapels PowerCell S3 und des Automobilsegments aufzubauen. Wir sehen große Chancen für eine solche Zusammenarbeit, da sie das Beste aus zwei Welten vereinen würde: die führende Position von Bosch in der Automobilzulieferindustrie und die führende Position von PowerCell in der Brennstoffzellenindustrie.Wir werden jetzt in detailliertere Verhandlungen über die genauen Bedingungen eintreten, haben aber den Ehrgeiz zum Abschluss eines Vertrags im ersten Halbjahr 2019 bekundet." Und Bosch ist nur ein Fisch, den PowerCell an der Angel hat.

Frische Aufträge – Aktie nicht zu bremsen

Von einem führenden europäischen Fahrzeughersteller konnte PowerCell einen Folgeauftrag für Brennstoffzellen-Stacks im Gegenwert von 5,3 Millionen Schwedische Kronen (gut 0,5 Millionen Euro) verbuchen. Diese sollen zu Tests in Fahrzeugen zum Einsatz kommen. Gestern legten die Schweden nach: Zwei MS-30-Brennstoffzellensysteme gab ein globaler Automobilzulieferer bei PowerCell in Auftrag. Die Auslieferung ist für das erste Halbjahr 2019 vorgesehen.

Heiß gelaufen

PowerCell hat in den letzten Jahren die Weichen gestellt und bei vielen wichtigen Projekten und Partnern einen Fuß in die Tür gestellt. Dies scheint sich mehr und mehr auszuzahlen. Trotz der exzellenten Aussichten: Die spekulative PowerCell-Aktie ist in den letzten Tagen in eine Fahnenstange hinein gelaufen. Investierte Anleger nehmen ein Teil der Gewinne mit und bauen die Position bei einer charttechnischen Beruhigung wieder aus.