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Foto: LPKF
29.10.2020 Michael Schröder

AKTIONÄR-Hot-Stock LPKF Laser: Kommt nun das große Comeback?

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LPKF Laser & Electronics

LPKF Laser bleibt auf Kurs. Trotz eines erwarteten Umsatzrückgangs konnte das Betriebsergebnis dank eines konsequenten Kostenmanagements im dritten Quartal gesteigert werden. Der Vorstand gibt auch eine Prognose für 2020 ab, obwohl die Visibilität weiter gering ist. Darüber hinaus wurde der mittelfristige Ausblick bestätigt. Nach der jüngsten Talfahrt sollte die Aktie eine Gegenbewegung starten.

Im dritten Quartal lag der Umsatz des LPKF-Konzerns mit 25,2 Millionen Euro im Rahmen der eigenen Prognose. Trotz des im Vergleich zum Vorjahr niedrigeren Umsatzes konnte der Laserspezialist ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) von 4,0 Millionen Euro erzielen. Dies entspricht einer EBIT-Marge von 15,9 Prozent und liegt über dem Vergleichswert von 14,9 Prozent aus dem deutlich umsatzstärkeren Vorjahresquartal. In den ersten neun Monaten erreichte LPKF einen Umsatz von 75,2 Millionen Euro sowie ein EBIT von insgesamt 6,8 Millionen Euro.

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"Wir zeigen, dass LPKF auch bei niedrigerem Umsatz profitabel ist und für unsere Investoren Wert generiert," so Vorstand Götz M. Bendele. Die in Relation zum Umsatz hohe Profitabilität ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass das Unternehmen mit seinen Lösungen und Dienstleistungen gute Deckungsbeiträge erzielen und gleichzeitig die Kostenbasis des Unternehmens weiter systematisch senken konnte.

Der Auftragseingang lag mit 25,7 Millionen Euro im dritten Quartal knapp über dem Quartalsumsatz. Der Auftragsbestand lag Ende September mit 22,4 Millionen Euro knapp über dem Wert zur Jahresmitte. Sowohl der Auftragseingang in den ersten neun Monaten als auch der Auftragsbestand Ende September sind, wenn Großaufträge eines Kunden im Segment Solar separat betrachtet werden, im Vergleich zu 2019 in Summe leicht höher.

Die Prognosefähigkeit wegen der Corona-Pandemie bleibt weiter eingeschränkt. Für das Gesamtjahr erwartet Bendele einen Umsatz zwischen 96 und 102 Millionen Euro (Vorjahr: 140 Millionen Euro) und eine EBIT-Marge von acht bis zwölf Prozent. Analysten hatten hier im Vorfeld einen Schnaps mehr erwartet.

Allerdings sollte man bei LPKF den Fokus nicht mehr auf 2020, sondern bereits auf die kommenden Jahre richten. Für 2021 und die folgenden Jahre wird weiterhin ein nachhaltiges, profitables Wachstum in allen Geschäftsbereichen in Aussicht gestellt. Über die mittelfristigen Prognosen und die dafür wichtige Dünnglas-Mikrobearbeitung (Laser Induced Deep Etching - LIDE) hat DER AKTIONÄR bereits berichtet. Die Planvorgaben, den Umsatz bis 2024 auf 360 Millionen Euro zu steigern und dann eine EBIT-Marge von 25 Prozent zu erzielen, erscheinen am Ende sogar noch recht konservativ. Der Vorstand hat allem Anschein nach einen soliden Puffer eingebaut, und mögliche Erlöse aus neuen Geschäftsfeldern sind in der Prognose bisher noch nicht berücksichtigt worden.

LPKF Laser & Electronics (WKN: 645000)

DER AKTIONÄR hält an seiner Einschätzung zu LPKF fest: Auch wenn sich die vergangenen Wochen für Anleger nicht wirklich rentiert haben, sollte man die Geduld nicht verlieren. Die Story beim Laserspezialisten ist weiter intakt. Die Aktie bleibt angesichts der starken Wachstumsaussichten günstig bewertet. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das strukturelle Wachstum des Unternehmens seinen Lauf nehmen und die Aktie wieder nachhaltig nach oben drehen wird. DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot auf dieses Szenario. Anleger können das aktuelle Kursniveau zum Auf- oder Ausbau einer Position nutzen.

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Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.