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Airbus mit Auslieferungs‑Schub – doch jetzt wird es eng

Airbus mit Auslieferungs‑Schub – doch jetzt wird es eng
Foto: Airbus
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Marion Schlegel Heute, 21:31 ‧ Marion Schlegel
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Der größte europäische Flugzeugbauer Airbus liefert im September deutlich mehr Jets aus – doch für den Vorjahreswert muss der Flugzeugbauer im Schlussquartal kräftig zulegen. Die Bestellungen liegen zwar klar über den Übergaben. Reicht der September-Schub für das nötige Tempo von 82 Maschinen pro Monat?

Airbus hat im September 72 Verkehrsflugzeuge an Kunden übergeben. Damit lag der europäische Flugzeugbauer klar über dem August-Wert von 57 Maschinen und erzielte den stärksten Auslieferungsmonat seit Juni. In den ersten neun Monaten 2026 summierten sich die Übergaben auf 547 Flugzeuge.

Airbus (WKN: 938914)

Damit rückt das Tempo im vierten Quartal in den Mittelpunkt. Um den Vorjahreswert von 793 ausgelieferten Maschinen zu erreichen, müsste Airbus noch 246 Flugzeuge übergeben. Nötig wären durchschnittlich 82 Maschinen pro Monat. In den ersten neun Monaten lag der Monatsdurchschnitt hingegen bei rund 61 Auslieferungen.

Das Auslieferungsgeschäft wird von Single-Aisle-Modellen geprägt. 496 der 547 Maschinen entfielen bis September auf die A320-Familie und die A220-Reihe: 428 A320 und 68 A220. Dazu kamen 13 A330 sowie 38 A350. Im September führten 37 A321neo und 21 A320neo die Statistik an. Kumuliert war der A321neo mit 267 Übergaben das wichtigste Einzelmodell, vor dem A320neo mit 157.

Auf der Bestellseite standen bis Ende September 1.174 Bruttoaufträge. Nach 69 Stornierungen blieben 1.105 Nettoorders – mehr als doppelt so viele wie Auslieferungen. Die A320-Familie kam auf 830 Bruttoorders, die A220 auf 182, die A330 auf 67 und die A350 auf 95. In den A350-Aufträgen waren 34 Frachter enthalten.

Im September selbst blieb das Neugeschäft mit 17 Bruttoorders überschaubar: Air Cairo bestellte 15 A320neo, FlyOne Armenia zwei A321neo. Damit lagen die Monatsbestellungen unter den Auslieferungen, während der kumulierte Auftragseingang deutlich darüber blieb. Entscheidend ist nun, ob Airbus den September-Trend fortsetzt und im Schlussquartal das nötige Tempo erreicht.

Die Aktie von Airbus hat seit August deutlich korrigiert. Zuletzt konnte sie sich aber festigen. Auch nach dem heutigen Auslieferungsbericht konnte das Papier etwas zulegen. DER AKTIONÄR sieht bei Airbus derzeit durchaus attraktive Kurse. Investierte Anleger bleiben mit einem Stopp bei 160,00 Euro dabei. 

Die Airbus-Aktie ist indes auch Mitglied im Index Global Space Champions. Mehr Informationen zu diesem Index finden Sie hier.

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