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25.02.2016 Michael Schröder

ADVA Optical: Gut, aber nicht gut genug!

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ADVA Optical

 Der Telekomausrüster ADVA Optical hat im vergangenen Jahr von einer starken Nachfrage nach Rechenzentrums- sowie Übertragungstechnik profitiert. Die globalen Megatrends Cloud und Mobility sorgen zwar für weiteres Wachstumspotenzial. Zweistellige Notierungen sind bei der TecDAX-Aktie vorerst dennoch nicht in Sicht.

Die Nachfrage nach Cloud- und Mobilfunkdiensten treibt die Nachfrage nach mehr Bandbreite und damit auch die Nachfrage nach mehr Übertragungstechnik. Von diesem Trend profitiert die ADVA Optical. Die Gesellschaft hat den Umsatz im Vorjahr um 30 Prozent auf rund 442 Millionen Euro gesteigert. Diese Entwicklung beruht auf dem verbesserten Geschäft in den Bereichen Unternehmensnetze und Infrastruktur für Netzbetreiber vor allem in den Regionen Amerika und Asien- Pazifik.

Der Gewinn sprang sogar um 220 Prozent auf 26,9 Millionen Euro. Neben der Verbesserung des Betriebsergebnisses haben Netto-Wechselkursgewinne in Höhe von 2,2 Millionen Euro und ein Steueraufwand von 1,2 Millionen Euro zu dieser Entwicklung beigetragen. Das Ergebnis je Aktie lag damit bei 0,55 Euro (Vorjahr: 0,17).

Im ersten Quartal wird mit Umsatzerlösen zwischen 117 Millionen und 127 Millionen Euro sowie einem Proforma Betriebsergebnis zwischen ein und vier Prozent vom Umsatz gerechnet. Belastbare Zahlen wird es dazu am 21. April 2016 geben. Die Prognose lässt gewohnt viel Spielraum. Nachdem die ADVA-Aktie im Vorjahr noch zu den absoluten Highflyer auf dem heimischen Kurszettel gehörte, dürften im laufenden Jahr zunächst moderatere Töne angeschlagen werden. Bei Kursen um sieben Euro kommt die Aktie wieder auf die Watchlist.

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