Adidas liefert starke Zahlen und hebt die Jahresprognose an. Der Sportartikelhersteller steigerte den operativen Gewinn im dritten Quartal kräftig. Auch Analysten sehen deutliches Kurspotenzial. Doch DER AKTIONÄR hat einen anderen Favoriten.
Der Umsatz blieb mit 7,25 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau. Rückenwind kam vor allem aus dem Geschäft mit Lauf- und Fußballartikeln. Die Performance-Sparte legte währungsbereinigt um 14 Prozent zu. In China und Nordamerika wuchsen die Umsätze zweistellig.
Zusätzlich profitierte Adidas von einer Erstattung US-amerikanischer Zölle und Verkäufen zu regulären Preisen. Das stützte die Profitabilität. Gleichzeitig bleibt das Geschäft mit Lifestyle-Schuhen wie Samba und Gazelle herausfordernd.
Für 2026 erwartet der Konzern nun ein Betriebsergebnis von rund 2,5 Milliarden Euro statt bislang 2,3 Milliarden Euro. Im vierten Quartal soll auch das Geschäft in Europa wieder wachsen.
Analyst hebt den Daumen
Bernstein Research bestätigte die Einstufung „Outperform“ und das Kursziel von 245 Euro. Ausgehend von Kursen um 162 Euro entspricht das einem rechnerischen Potenzial von rund 51 Prozent.
An der Frankfurter Börse klettert die Adidas-Aktie dank der starken Zahlen um rund drei Prozent. Trotzdem setzt DER AKTIONÄR aktuell auf einen anderen Sportartikelhersteller. Welcher dies ist, lesen Sie in der neuen Ausgabe. Diese finden Sie hier.
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