40 Prozent in 4 Tagen: Bertrandt-Turbo im AKTIONÄR-Derivatedepot startet durch

40 Prozent in 4 Tagen: Bertrandt-Turbo im AKTIONÄR-Derivatedepot startet durch
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Michael Schröder 05.10.2015, 14:06 Michael Schröder

Die Betrandt-Aktie feiert ein dynamisches Comeback. Der SDAX-Titel zählt heute zu den Top-Gewinnern auf dem heimischen Kurszettel. DER AKTIONÄR spekuliert im Derivate-Musterdepot seit vergangenem Mittwoch auf steigende Kurse. Der Turbo-Long liegt bereits rund 40 Prozent im Plus – Tendenz steigend!

Die Betrandt-Aktionäre hatten zuletzt wenig Grund zur Freude. Vom Hoch im April büßte die Aktie rund 35 Prozent an Wert ein. Doch nun ist der Startschuss für eine Gegenbewegung gefallen. Die Aktie kann sich eindrucksvoll von ihren Tiefstständen lösen.

Analysten sehen noch deutliches Kurspotenzial. Das Bankhaus Lampe hat Bertrandt auf die "Alpha Liste" aufgenommen und die Einstufung auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 145 Euro belassen. Die jüngste Kursschwäche beim Autozulieferer wegen der China-Sorgen sei nicht gerechtfertigt, so Analyst Christian Ludwig. Schließlich sei das Unternehmen in China nicht präsent und hänge auch nicht vom Autoabsatz ab. Zudem sei der VW-Abgasskandal ein Katalysator für die SDAX-Aktie. Denn sollte es künftig mehr Forschungs- und Entwicklungsaufwand zur Erfüllung höherer Emissionsstandards geben, könnte Bertrandt hiervon profitieren.

Mit dieser Meinung steht Ludwig nicht allein: Sein Kollege Michael Punzet von der DZ Bank rechnet nach dem Manipulationsskandal von VW mit einer Verschärfung der Testbedingungen bei der Emissionsmessung. Der Engineering-Dienstleister für die Autobranche könnte von zusätzlichen Forschungs- und Entwicklungsprojekten im Zuge der VW-Thematik profitieren. Daher sieht er die Aktie erst bei 130 Euro fair bewertet.

Quelle: Börsenmedien AG

Die dritte optimistische Einschätzung kommt von Warburg Research. Das Bertrandt-Management habe sich für das vierte Geschäftsquartal zuversichtlich gezeigt, da im Juli und August die Nachfrage stark und die Auslastung hoch gewesen sei, so Analyst Björn Voss. In den Zeitraum des Geschäftsjahrs 2015/16 fielen zudem so viele Arbeitstage wie seit zehn Jahren nicht mehr. Sein Fazit: Kaufen mit Ziel 140 Euro.

DER AKTIONÄR hat die übertriebenen Verluste in der Vorwoche genutzt und spekuliert seit vergangenem Mittwoch im Derivate-Musterdepot mit dem Turbo-Long der Société Générale (WKN SE0S2L) auf eine deutliche Kurserholung. Mit Erfolg: Der Schein notiert mittlerweile 40 Prozent im Plus. Doch damit dürfte das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht sein. Das nächste Ziel der Gegenbewegung warten bei 110 und 125 Euro.

(Mit Material von dap-AFX)

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