Die chinesische Regierung hat am Dienstag für einen Paukenschlag gesorgt. Umgerechnet rund 295 Milliarden US-Dollar will das Reich der Mitte innerhalb der nächsten fünf Jahre ausgeben, um den Aufbau von Rechenzentren im ganzen Land voranzutreiben. Das KI-Rennen mit den USA geht damit in die nächste Runde.
Wie Bloomberg berichtete, arbeiten diverse Regierungsbehörden daran, ein Netzwerk miteinander verbundener Rechenzentren im ganzen Land aufzubauen. Staatskonzerne wie China Mobile und China Telecom sollen den Großteil der Rechenzentren betreiben und sicherstellen, dass sie miteinander verbunden sind.
Ein einheitliches Rechennetzwerk würde fragmentierte regionale Ressourcen bündeln und Unternehmen einen breiteren Zugang zu Hochleistungsrechnern verschaffen, sagte Charlie Dai, leitender Analyst bei Forrester Research. Außerdem würde es helfen, die Iteration von KI-Modellen zu beschleunigen und die Ausweitung von agentischen und physischen KI-Diensten über verschiedene Branchen hinweg voranzutreiben, erklärte er.
Der alles entscheidende Punkt: Mindestens 80 Prozent der dafür notwendigen KI-Chips sollen aus dem Inland kommen, womit sich China noch unabhängiger von westlicher Technologie machen will. Neben dem wichtigsten Chip-Designer Huawei dürften davon auch viele andere chinesische Chip-Hersteller und KI-Konzerne profitieren.
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