13.05.2016 Markus Bußler

Goldcorp legt vor: Was machen Barrick Gold und Newmont?

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Goldcorp
Trendthema

Die Übernahmewelle im Goldbereich nimmt weiter an Fahrt auf. Gestern kam der nächste Kracher: Goldcorp übernimmt Kaminak. Goldcorps neuer CEO David Garofalo scheint für frischen Wind bei dem Goldriesen sorgen zu wollen und kauft für rund 520 Millionen Kanadische Dollar das Coffee Projekt in Yukon.


Damit verlässt Goldcorp die Komfortzone und zieht in die kanadische Arktis. Aus gutem Grund: Das Coffee-Projekt gilt als eines der aussichtsreichsten nicht entwickelten Goldprojekte in Nordamerika. Die Goldressource von Coffee liegt über alle Kategorien bei rund 5,2 Millionen Unzen. Freilich, das Projekt ist durchaus herausfordernd, da die Infrastruktur in Yukon zum größten Teil erst geschaffen werden muss. Der Bau der Mine soll rund 317 Millionen Dollar kosten – dafür sollen dann jährlich 200.000 Unzen Gold zu Kosten von 550 Dollar je Unze produziert werden.

Barrick könnte nachlegen

Nachdem sich Anleger zuletzt Sorgen um das Wachstum von Goldcorp gemacht haben, geht Garofalo einen mutigen Schritt und kauft ein neues Projekt, um das Produktionsprofil von Goldcorp in wenigen Jahren weiter aufwerten zu können. Die Frage ist: Wann gibt Barrick Gold seine Zurückhaltung auf? In den vergangenen Quartalen hat Barrick zahleiche Assets verkauft, um die Bilanz auf Vordermann zu bringen. Der Aktienkurs ist zuletzt deutlich gestiegen. Das ermöglicht es Barrick Gold auch wieder über Akquisitionen nachzudenken, da Übernahmen in der Regel durch Aktien bezahlt werden. Auch wenn die Konsolidierung der Bilanz im Vordergrund steht, so ist es doch nicht unwahrscheinlich, dass Barrick bald wieder zu den Konzernen gehören wird, die mit Übernahmen aufhorchen lassen.

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