18.04.2016 Nikolas Kessler

Apple lässt iPhone-Produktion auf niedrigem Niveau – Aktie unter Druck

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Die Aktie von Apple ist am Freitag im späten US-Handel unter Druck geraten. Grund war eine Meldung des japanischen Wirtschaftsmagazins Nikkei, wonach der Tech-Konzern die Drosselung seiner iPhone-Produktion weiterhin aufrecht erhält.

Bereits im zweiten Geschäftsquartal (Januar bis März) hatte Apple die Produktion der Spitzenmodelle iPhone 6s und 6s Plus mangels Nachfrage um 30 Prozent zurückgefahren. An der schwachen Nachfragesituation hat sich offenbar nichts geändert, denn auch im kürzlich gestarteten dritten Geschäftsquartal soll die Produktion niedrig bleiben, wie das Blatt unter Berufung auf nicht näher genannte Zulieferer meldet.

Sollte die Markteinführung des Nachfolgemodells iPhone 7, die bisher im September erwartet wird, vorverlegt werden, könnte die Produktion der dafür benötigten Bauteile Ende Mai hochgefahren werden, so Nikkei weiter. Pläne, die Produktion des jüngst vorgestellten iPhone SE deutlich auszubauen, um die Flaute beiden Top-Modellen auszugleichen, gäbe es jedoch nicht.

In der Folge hat die Apple-Aktie am Freitag rund zwei Prozent verloren und kämpft nun wieder um die wichtige 200-Tage-Linie. Die Ende März gestartete Erholung ist nach wie vor intakt, droht nun aber an Fahrt zu verlieren. Investierte Anleger bleiben dabei, sollten aber den Stoppkurs im Auge behalten.