Die US-Börsen bewegen sich trotz Iran-Konflikt, gestiegener Ölpreise und einer angespannten Nachrichtenlage seitwärts. Rückenwind liefern die überraschend guten US-Inflationsdaten: Der CPI ging im Monatsvergleich zurück, die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung Ende Juli fiel von über 30 auf 8 Prozent. Gleichzeitig überzeugt das Gewinnwachstum der US-Unternehmen. Nach 27 Prozent im ersten Quartal könnte es im zweiten Quartal sogar über 30 Prozent erreichen.
Im KI-Sektor steigen die Investitionen der Hyperscaler Amazon, Microsoft, Alphabet, Meta und Oracle weiter. Das spricht für anhaltend hohe Nachfrage nach Chips und Rechenzentrums-Infrastruktur. Nvidia ist nach der langen Seitwärtsbewegung mit einem erwarteten KGV von etwa 18 wieder attraktiv bewertet, während AMD mit einem KGV von rund 60 deutlich teurer ist. Bei SanDisk mahnt die Rally mit zeitweise 5.000 Prozent Plus zur Vorsicht. Nebius, CoreWeave, IREN und Innodata bleiben trotz Korrekturen interessant.
Chinesische Technologiewerte wie Baidu, BYD und XPeng sind fundamental günstig, warten aber weiterhin auf eine Trendwende. Für einen negativen Rekord sorgte IBM mit einem Kurssturz von 25 Prozent – dem stärksten Tagesverlust seit 1987. Eine Gewinnwarnung und Schwächen im Software- und Infrastrukturgeschäft belasteten die Aktie schwer. Zudem wird der neue KI-Verzehnfacher im Börsenbrief vorgestellt, der am 15. Juli noch mit 10 Prozent Rabatt erhältlich ist.
Hier geht's zum maydornreport.
Bei Google bevorzugen