Der DAX ist nach den besser als erwarteten US-Verbraucherpreisen zunächst über 25.100 Punkte geklettert, gibt aber im Verlauf wieder etwas nach. Die Juni-Inflation lag mit 3,5 Prozent unter der Prognose von 3,8 Prozent und nährt Hoffnungen auf weniger Zinspressure. Gleichzeitig belasten die neuen Spannungen rund um die Straße von Hormus und der steigende Ölpreis die Stimmung.
Am deutschen Markt stehen vor allem Chemiewerte im Fokus: Brenntag und BASF profitieren von der Sorge vor einer möglichen Öl- und Gasknappheit. Salzgitter legt im MDAX nach einem positiven Jefferies-Kommentar zu, während Henkel und SAP unter Druck geraten. SAP reagiert auf die Enttäuschung bei IBM, wo der Umsatz klar unter den Erwartungen lag.
Im SDAX stürzt Evotec nach einer gekappten Prognose zeitweise um 36 Prozent ab, der schwächste Wert seit zehn Jahren. Auch Forbo verliert nach einer Prognosesenkung. In den USA bleiben die Banken mit starken Quartalszahlen von JPMorgan, Goldman Sachs und Bank of America im Blick, während Apple als Stabilitätsanker gesucht ist und Netflix vor seinen Zahlen weiter unter Beobachtung steht.
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