Der DAX hat sich zum Wochenauftakt überraschend stabil gezeigt – und das trotz der zunehmenden Spannungen im Nahen Osten. Die Anleger bewiesen damit zunächst starke Nerven. Am heutigen Handelstag deutet kurz vor Handelsstart vieles darauf hin, dass der Leitindex mit Verlusten in den Tag geht.
Belastend wirken vor allem die wieder zunehmenden Spannungen im Iran-Krieg. In der Folge ziehen die Ölpreise erneut an, was die Sorgen vor inflationären Effekten und einer weiteren Eskalation schürt. Auch die übrigen Vorgaben für den DAX fallen durchwachsen aus. Die Wall Street geriet gestern unter Druck – insbesondere der Technologiesektor musste deutliche Abgaben hinnehmen und belastete den Gesamtmarkt.
Ein etwas differenzierteres Bild lieferten die asiatischen Börsen: Zunächst gaben die meisten Handelsplätze nach, ehe sich die Stimmung kurz vor Handelsende dann doch noch aufhellte. Für den DAX bleibt damit die Hoffnung, dass sich das Blatt im Verlauf des Tages ebenfalls noch wenden könnte. Angesichts der angespannten geopolitischen Lage dürften die Anleger jedoch vorerst vorsichtig agieren.
Bei den Einzelwerten geht es heute um ExxonMobil, Nvidia, SanDisk, SAP, Traton, Bayer, Evotec und Salzgitter. Martin Weiß, stellvertretender Chefredakteur vom Anlegermagazin DER AKTIONÄR, informiert über die Lage an den Märkten.
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