Auch heute steht vieles im Zeichen von KI. Gemeinsam mit Florian Söllner geht es um neue Anwendungen, starke Profiteure und die Frage, warum sich der Trend weiter beschleunigt. Ein Beispiel: KI übernimmt immer mehr Programmierarbeit – bei Alphabet liegt der Anteil bereits bei bis zu 70 Prozent.
Das treibt die Nachfrage nach Rechenleistung massiv an, wovon wiederum Nvidia profitiert. Trotz eigener Chips investieren große Player weiterhin Milliarden in GPUs. Entsprechend wurden die Gewinnschätzungen für Nvidia zuletzt deutlich angehoben. Auch Amazon baut seine KI-Position weiter aus, etwa durch zusätzliche Milliardeninvestitionen.
Parallel entstehen neue Risiken für klassische Softwareanbieter, da KI viele Anwendungen günstiger und effizienter ersetzt. Gleichzeitig eröffnen sich neue Märkte, etwa bei Robotik: Unternehmen wie BMW testen humanoide Roboter bereits in der Produktion. Auch Logistik-Konzerne setzen zunehmend darauf. In Asien profitieren Zulieferer wie THK, die zentrale Bauteile liefern.
Ein weiterer großer Hebel ist Energie. Der Ausbau von KI-Infrastruktur treibt den Bedarf an Strom und Speichern massiv. Unternehmen wie Bloom Energy oder Siemens Energy gehören zu den Gewinnern dieses Trends. Gleichzeitig entstehen neue Chancen bei Batteriespeichern und alternativen Energielösungen, etwa bei Samsung SDI oder Panasonic.
Auch klassische Turnaround-Stories bleiben spannend: Intel profitiert vom KI-Boom und überrascht mit starker Kursentwicklung. Oracle setzt auf den Ausbau von Rechenzentren und positioniert sich neu im KI-Markt. Daneben zeigen Nebenwerte wie SGL Carbon oder 2G Energy, dass auch abseits der großen Namen Chancen entstehen.
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Hinweis auf Interessenkonflikte: Florian Söllner hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.