Der DAX hat einen schwachen Start in die neue Handelswoche hingelegt. Am Vormittag hielten sich die Verluste zunächst noch in Grenzen, der Leitindex bewegte sich in einer engen Spanne. Doch am Nachmittag kippte die Stimmung spürbar. Der Verkaufsdruck nahm deutlich zu, und der DAX rutschte kräftig ab. Am Ende stand ein Minus von fast 1,1 Prozent auf der Kurstafel, der Schlusskurs lag bei 24.991 Punkten – und damit knapp unter der wichtigen Marke von 25.000 Zählern.
Für den heutigen Handelstag deutet sich zum Start immerhin eine leichte Erholung an. Die vorbörslichen Indikationen signalisieren kleine Aufschläge. Von einer klaren Trendwende kann jedoch noch keine Rede sein, denn die internationalen Vorgaben fallen durchwachsen aus.
An der Wall Street dominierten gestern die Verkäufer. Die großen US-Indizes erlebten einen schwachen Handelstag und schlossen im Minus. Auch der Hang Seng in Hongkong stand unter Druck und lieferte wenig Unterstützung für die europäischen Märkte. Etwas freundlicher präsentiert sich dagegen das Bild in Japan und China, wo die wichtigsten Indizes zulegen konnten und zumindest punktuell positive Impulse setzen.
Bei den Einzelwerten geht es heute um Gold, Bitcoin, IBM, American Express, Zalando, Deutsche Telekom, Beiersdorf, Enel und Novo Nordisk. Martin Weiß, stellvertretender Chefredakteur vom Anlegermagazin DER AKTIONÄR, informiert über die Lage an den Märkten.