Die Bären geben am deutschen Aktienmarkt in dieser Woche klar den Ton an. Auch gestern setzte sich die schwache Tendenz fort. Der DAX stand den gesamten Handelstag über unter Druck und schloss erneut deutlich in der Verlustzone.
Für den heutigen Handelstag zeichnet sich zunächst keine Entspannung ab. Die vorbörslichen Indikationen deuten auf weitere Abschläge hin und sprechen für einen schwachen Start.
Ein wesentlicher Belastungsfaktor bleibt die geopolitische Lage. Die jüngste Eskalation im Iran-Konflikt sorgt für neue Verunsicherung an den Märkten. Entsprechend reagieren auch die Ölpreise, die zuletzt wieder spürbar angezogen haben. Steigende Energiepreise schüren Inflationssorgen und drücken auf die Stimmung der Anleger.
Auch die Vorgaben aus dem Ausland fallen überwiegend negativ aus. An der Wall Street dominierten die Verkäufer, die großen US-Indizes beendeten den Handel mit deutlichen Verlusten. In Asien zeigt sich ein ähnliches Bild: Die meisten wichtigen Börsen stehen unter Druck und liefern wenig Unterstützung für den europäischen Handel.
Einen kleinen Lichtblick gibt es allerdings. Der japanische Nikkei konnte einen Großteil seiner zwischenzeitlichen Verluste wieder wettmachen und zeigte sich damit deutlich robuster als viele andere Märkte in der Region.
Bei den Einzelwerten geht es heute um Oracle, Super Micro Computer, BYD, SAP, BASF, Allianz und die Porsche AG. Martin Weiß, stellvertretender Chefredakteur vom Anlegermagazin DER AKTIONÄR, informiert über die Lage an den Märkten.