Zum Monatsultimo bleibt die Nervosität an den Märkten hoch. Der Nasdaq 100 legte innerhalb von zwei Handelstagen rund 5 Prozent zu und notiert vorbörslich bei etwa 28.400 Punkten. Nun rückt der Widerstand bei 29.200 Zählern in den Fokus. Trotz der heftigen Ausschläge sieht Kristian keinen Anlass für Panik. Berichtssaison, Inflationsdaten und die Erwartungen an die nächste Notenbanksitzung bleiben die entscheidenden Impulse.
Am Ölmarkt gaben die Preise leicht nach. Nach dem Anstieg bis knapp 95 Dollar je Barrel gilt der Bereich zwischen 92 und 95 Dollar als hart umkämpfte Volumenzone. Solange die Marke von 96 bis 97 Dollar nicht nachhaltig überwunden wird, bleibt eine Korrektur in Richtung 77 bis 78 Dollar möglich. JP Morgan erwartet für Brent im September durchschnittlich rund 86 Dollar. Der VIX fiel derweil um 17 Prozent auf etwa 17,09 Punkte.
Microsoft sorgte mit einem Plus von 15,5 Prozent für den besten Handelstag seit fast 18 Jahren. Der starke Anstieg wird zum Anlass genommen, den Optionsschein MN39GS mit 32 Prozent Gewinn und einer verbleibenden Restchance von rund 12 Prozent zu verkaufen. Auch Sandisk legte nach der jüngsten Korrektur kräftig zu und notiert nahe dem Einstiegskurs. Ob die Position gehalten oder beendet wird, soll noch entschieden werden.
Strategy Bitcoin bewegt sich nach den Quartalszahlen weiter seitwärts. Für eine nachhaltige Trendwende müssen bei der Aktie zunächst 106, 110 und 112 Dollar überwunden werden. Bei Bitcoin bleiben 67.000 bis 68.000 Dollar sowie anschließend 70.000 Dollar entscheidend. In den nächsten Sendungen stehen unter anderem Apple, Amazon, IBM, Intel, Sandisk und die Micron-Position im Fokus.
Bei Google bevorzugen