Der DAX hat in der vergangenen Woche den Ängsten vor Inflation und möglichen Folgen des KI-Booms getrotzt. Unter dem Strich legte der deutsche Leitindex rund zwei Prozent zu. Am Freitag schloss er 0,95 Prozent höher bei 25.622 Punkten. Zum Auftakt in die neue Woche wird der DAX allerdings leicht schwächer erwartet.
Die Vorgaben aus Übersee fallen gemischt aus. An der Wall Street dominierten zuletzt die KI-Sorgen. Vor allem der technologielastige Nasdaq 100 rutschte kräftig ab. Zusätzlich zogen die Ölpreise an und sorgten für einen weiteren Unsicherheitsfaktor an den Märkten.
In Asien ist die Stimmung an den meisten Börsen dagegen freundlich. Eine Ausnahme bildet der japanische Nikkei, der mit deutlichen Verlusten aus der Reihe tanzt. Für den DAX ergibt sich damit ein uneinheitliches Umfeld: Die positive Wochenbilanz bietet zwar Rückhalt, doch die schwache Vorgabe aus dem US-Technologiesektor könnte den Handelsstart belasten.
Bei den Einzelwerten geht es heute um CoreWaeave, Infineon, Nordex, ASML und Lufthansa. Martin Weiß, stellvertretender Chefredakteur vom Anlegermagazin DER AKTIONÄR, informiert über die Lage an den Märkten.
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