FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Lufthansa
Die Lufthansa hatte ihre Regionaltochter Cityline im April nach einem intensiven Streik stillgelegt und das Flugangebot der Kernmarke damit deutlich gekürzt. Bis Oktober fallen damit insgesamt etwa 20.000 Kurzstreckenflüge weg. Damit reagierte das Management um Konzernchef Carsten Spohr auf rote Zahlen auf zahlreichen Strecken und die stark gestiegenen Kerosinpreise infolge des Iran-Kriegs.
Lufthansa: Treibstoffversorgung gesichert
Um die Treibstoffversorgung im Sommer macht sich das Management indes keine Sorgen: "Weltweit erhalten wir von unseren Partnern und von unseren Lieferanten keine Anzeichen, dass die Treibstoffsicherung im Sommer irgendwie gefährdet ist", sagte der Chef der Marke Lufthansa Airlines, Jens Ritter, vor Journalisten in Frankfurt.
Der Chef des Lufthansa-Drehkreuzes Frankfurt, Francesco Sciortino, berichtete von einer verbesserten Pünktlichkeit. So habe Lufthansa Airlines operativ den "besten Start in den Sommer seit zehn Jahren" verzeichnet. Weitere Verbesserungen bei den Abläufen verspricht sich die Lufthansa von der jahrelangen Schließung des Terminals 2 am Frankfurter Flughafen des Betreibers Fraport
Da die bisher dort angesiedelten Fluggesellschaften nun ins neue Terminal 3 im Süden des Airports umgezogen sind, habe die Lufthansa sieben Außenpositionen in der Nähe von Terminal 1 hinzugewonnen, das größtenteils von ihr genutzt wird. Dadurch fielen die Busfahrten zwischen Terminal und Flugzeug kürzer aus. Wenn 2027 auch der Ferienflieger Condor ins Terminal 3 umziehe, bekomme die Lufthansa weitere Positionen am Terminal 1 hinzu./stw/als/stw
Quelle: dpa-AFX