DGAP-News: Deutsche Wohnen SE: Deutsche Wohnen schärft Bestandsprofil und setzt weitere Impulse für Neubau und Klimaschutz in Deutschland (deutsch)

DGAP-News: Deutsche Wohnen SE: Deutsche Wohnen schärft Bestandsprofil und setzt weitere Impulse für Neubau und Klimaschutz in Deutschland (deutsch)
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13.08.2020, 08:56 ‧ dpa-Afx

Deutsche Wohnen SE: Deutsche Wohnen schärft Bestandsprofil und setzt weitere Impulse für Neubau und Klimaschutz in Deutschland

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DGAP-News: Deutsche Wohnen SE / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis
Deutsche Wohnen SE: Deutsche Wohnen schärft Bestandsprofil und setzt weitere
Impulse für Neubau und Klimaschutz in Deutschland

13.08.2020 / 06:56
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Corporate News

Zwischenergebnis zum 30. Juni 2020

Deutsche Wohnen schärft Bestandsprofil und setzt weitere Impulse für Neubau
und Klimaschutz in Deutschland

- Maßgebliche Verbesserung der Portfolioqualität durch erfolgreiche
Transaktionen

- Deutlicher Ausbau der Projektentwicklung durch Beteiligung an QUARTERBACK
Immobilien AG und Anstieg des Neubauvolumens auf über 5 Mrd. Euro

- Konkreter Vorstoß für mehr Klimaschutz im Gebäudesektor

Berlin, 13. August 2020. Das erste Halbjahr 2020 war auch für die Deutsche
Wohnen geprägt von der Corona-Pandemie. Frühzeitig hat das Unternehmen
Maßnahmen zum Schutz seiner Mitarbeiter, Mieter und Geschäftspartner
ergriffen und mit dem Corona-Hilfsfonds ein Instrument eingeführt, um die
wirtschaftlichen Folgen insbesondere für Gewerbetreibende abzufedern. Die
Folgen der Corona-Pandemie für die Mieter der Deutsche Wohnen sind bislang
glücklicherweise geringer ausgefallen als erwartet. Rund 1 % der Haushalte
im Bestand der Deutsche Wohnen haben sich an das Unternehmen mit Anfragen
und konkreten Hilfebedarfen gewendet. Auch die Situation in den Pflegeheimen
der Deutsche Wohnen ist dank strenger Schutzmaßnahmen nach wie vor unter
Kontrolle.

"Gerade in der Krise hat sich die Stärke des Sozialstaats in Deutschland
gezeigt. Aber auch die Wirtschaft und insbesondere die Wohnungswirtschaft
hat in dieser Situation Verantwortung übernommen. Unser aller
Krisenmanagement darf aber nicht dazu führen, andere zentrale
gesellschaftspolitische Herausforderungen wie Klimaschutz und Wohnungsmangel
zu vernachlässigen. Darum haben wir beispielsweise einen konkreten,
umsetzbaren Vorschlag für eine klimapolitische Wende im Gebäudesektor
vorgelegt und unsere Neubaupotenziale verdoppelt", so Michael Zahn, CEO der
Deutsche Wohnen.

Krisenfeste Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr

Die Deutsche Wohnen hat im ersten Halbjahr eine stabile und von der
Corona-Pandemie weitgehend unbeeinflusste Geschäftsentwicklung gezeigt. Das
Ergebnis aus der Wohnungsbewirtschaftung lag mit 370,7 Mio. Euro leicht über
dem Vorjahresniveau (365,1 Mio. Euro). Im Vergleich zum Vorjahr wurde in
diesem Jahr keine Aufwertung des Immobilienbestandes vorgenommen, was sich
in einem deutlich geringeren Bewertungsergebnis und in der Folge einem
Periodenergebnis von 216,7 Mio. Euro widerspiegelt (H1 2019: 603,1 Mio.
Euro). Der FFO I ist mit 0,80 Euro je Aktie im Vergleich zum Vorjahr nahezu
stabil geblieben (H1 2019: 0,81 Euro). Der NAV pro Aktie erhöhte sich um
0,38 Euro auf 47,40 Euro gegenüber dem 31. Dezember 2019. Der
Verschuldungsgrad (LTV) bewegt sich mit 38,6 % weiterhin im geplanten
Korridor von 35-40 %. Vor dem Hintergrund der soliden Geschäftsentwicklung
in den ersten sechs Monaten kann die Prognose für das Geschäftsjahr 2020,
für das ein FFO 1 auf Vorjahresniveau erwartet wird, bestätigt werden.

Konsequente Umsetzung der Portfoliostrategie durch erfolgreiche
Transaktionen

Im ersten Halbjahr hat die Deutsche Wohnen wertsteigernde Transaktionen zur
weiteren Optimierung der Portfolioqualität und Bewirtschaftungseffizienz
getätigt. So wurde im Juni der Verkauf von rund 6.400 Wohnungen und
Gewerbeeinheiten an die LEG Immobilien AG bekanntgegeben. Zugleich wurden
Ankaufsopportunitäten in deutschen Wachstumskernen genutzt, zuletzt beim
Erwerb von rund 450 Wohnungen und Gewerbeeinheiten in zentralen Lagen in
Berlin, Potsdam und Dresden.

Michael Zahn: "Die Deutsche Wohnen zeichnet sich im Wettbewerb insbesondere
durch die hohe Qualität ihres Portfolios und eine kontinuierliche
Wertentwicklung ihrer Bestände aus. Die erfolgreichen Transaktionen
unterstreichen unseren Anspruch, ein hoch attraktives Immobilienportfolio
mit klarem Fokus auf die deutschen Top-Wachstumsmärkte zu formen und als
Qualitätsführer bei Wohnen und Pflege in Deutschland zu gelten."

Deutliche Ausweitung der Projektentwicklungs-Pipeline

Die Deutsche Wohnen hat eine Minderheitsbeteiligung von 40 % an der
QUARTERBACK Immobilien AG erworben. Damit sichert sich das Unternehmen den
Zugriff auf eine Vielzahl von attraktiven Neubauprojekten in seinen
Kernmärkten, insbesondere in der Region Dresden/Leipzig. Zuletzt hatte sich
die Deutsche Wohnen mit dem Münchener Projektentwickler ISARIA auf den
Erwerb einer Plattform für Projektentwicklungen geeinigt. Gemeinsam mit der
in Leipzig ansässigen QUARTERBACK Immobilien AG verfügt die Deutsche Wohnen
damit über ein Neubauportfolio von insgesamt rund 90 Projekten in den
Segmenten Wohnen und Gewerbe, welches einem Volumen von über 5 Mrd. Euro
entspricht. Hinzu kommen weitere Neubauaktivitäten im Bereich Pflege und
Betreutes Wohnen, wodurch das Unternehmen seine Position auch in diesem
Marktsegment weiter ausbauen kann.

Deutsche Wohnen treibt Nachhaltigkeit in Immobiliensektor voran

Der Gebäudebestand in Deutschland ist für ein Drittel der CO2-Emissionen in
Deutschland verantwortlich. Zugleich sinkt die öffentliche Akzeptanz
gegenüber energetischen Sanierungen. Um diese zu erhöhen, hat die Deutsche
Wohnen ein Modell erarbeitet, wie Klimaschutz und soziale Verträglichkeit
zusammenfinden können. Das "Konzept für einen sozialverträglichen
Klimaschutz im Gebäudesektor" zielt darauf ab, die Sanierungsrate im
Gebäudebestand deutlich zu erhöhen, um so die nationalen Klimaschutzziele zu
erreichen. Der Kern der Idee besteht darin, die Mieter zunächst gänzlich von
den Modernisierungskosten zu entlasten und diese Kostenlücke durch Mittel
des Energie- und Klimafonds zu schließen. Erst über den Verlauf mehrerer
Jahre und schrittweise werden auch die Mieter an den Kosten beteiligt. Damit
profitieren diese direkt von niedrigen Energieverbräuchen bei einem zugleich
sehr langfristigen Einstieg in die Klimakosten. Dieses Konzept wird nun
gemeinsam mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik diskutiert
und weiterentwickelt.

Übersicht Geschäftsentwicklung

H1 2020 H1 2019
(Euro Mio.) (Euro Mio.)
Ergebnis aus der Wohnungsbewirtschaftung 370,7 365,1
Ergebnis aus dem Verkauf -3,6 23,6
Ergebnis aus Pflege und Betreutes Wohnen 42,5 43,9
Verwaltungskosten -53,6 -47,4
Sonstige Aufwendungen/Erträge -21,8 -3,3
Betriebsergebnis (EBITDA) 334,2 381,9
Abschreibungen -19,0 -19,7
Anpassung der Zeitwerte der als 177,0 451,3
Finanzinvestition gehaltenen Immobilien
Ergebnis aus at-Equity-bewerteten 1,1 1,9
Unternehmen
Finanzergebnis -180,8 -23,8
Ergebnis vor Steuern (EBT) 312,5 791,6
Laufende Steuern -19,1 -20,3
Latente Steuern -76,7 -168,2
Periodenergebnis 216,7 603,1
Die Deutsche Wohnen

Die Deutsche Wohnen ist eine der führenden börsennotierten
Immobiliengesellschaften in Deutschland und Europa, deren operativer Fokus
auf der Bewirtschaftung und Entwicklung ihres Portfolios, mit dem
Schwerpunkt auf Wohnimmobilien, liegt. Der Bestand umfasste zum
30. Juni 2020 insgesamt rund 165.000 Einheiten, davon 162.000 Wohneinheiten
und 2.900 Gewerbeeinheiten. Die Deutsche Wohnen ist im DAX der Deutschen
Börse gelistet und wird zudem in den wesentlichen Indizes EPRA/NAREIT, STOXX
Europe 600, GPR 250 und DAX 50 ESG geführt.

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Quelle: dpa-AFX