INGOLSTADT (dpa-AFX) - Einen Tag nach der Konzernmutter Volkswagen
Das Quartal dürfte für Audi bitter gewesen sein. Die weltweiten Auslieferungen der Kernmarke hatten in den drei Monaten nur bei 314.905 gelegen - das war fast ein Fünftel weniger als im Vorjahreszeitraum. Im ersten Halbjahr hat Audi auf Ebene des Teilkonzerns, zu dem auch Bentley, Ducati und Maserati gehören, einen Gewinn von 1,1 Milliarden Euro gemacht. Zum Vergleich: bei BMW
Anders als die Konkurrenten BMW und Mercedes
Trump hatte am Samstag überraschend den Bau der Audi-Fabrik mit 4.500 Arbeitsplätzen in Perry im US-Bundesstaat Georgia angekündigt. Döllner trat anschließend auf die Bühne und dankte dem US-Präsidenten für dessen Unterstützung. Audi hat eigentlich interne Richtlinien, die Auftritte im Wahlkampf kurz vor Wahlen verbieten.
In den USA stehen am 3. November die Zwischenwahlen an. In Georgia will Audi jährlich 200.000 Sportgeländewagen (SUV) bauen, unter anderem den neuen besonders großen und damit auf den US-Markt zugeschnittenen Q9 sowie Q7 und Q8. Geplant sind Investitionen in Höhe von vier Milliarden Dollar (rund 3,6 Milliarden Euro)./kf/DP/jha
Quelle: dpa-AFX
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