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04.01.2022 Michel Doepke

Valneva: Aktie bricht ein – das steckt dahinter

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Valneva

Die ansteckende Corona-Virusvariante Omikron verliert zusehends an Schrecken. Erste Experten gehen davon aus, dass die Mutante zu einem zeitnahen Ende der Pandemie führen wird. Erste Daten zu einem chinesischen Totimpfstoff wiesen zudem keine Wirkung gegen die Mutante nach. Das belastet auch Valneva, ein Unternehmen, das ebenfalls einen Corona-Totimpfstoff auf den Markt bringen will.

Der Totimpfstoff CoronaVac aus China hat vor Kurzem in einer Studie gegen die Omikron-Variante keine neutralisierenden Antikörper gezeigt. Das berichtete vor einigen Tagen das Wissensmagazin Scinexx.

Die rasche Ausbreitung der Omikron-Variante könnte also für Totimpfstoffe zum Problem werden. Inwiefern Valneva davon betroffen ist, lässt sich aktuell schwer abschätzen. Dennoch bereitet der Umstand, dass CoronaVac aus China wohl keine Wirkung gegen Omikron zeigt, Sorgen bei den Anlegern von Valneva.

Valneva (WKN: A0MVJZ)

Hinzu kommt das nun angeschlagene Chartbild. Mit dem zweistelligen Kursrutsch am Dienstag ist der seit Mitte Oktober ausgeprägte Aufwärtstrend gebrochen. Und auch die psychologisch wichtige Marke von 20 Euro wurde im Zuge des Abverkaufs klar unterschritten.

Der Markt schaut bei Valneva derzeit nur auf Corona und übersieht, dass das Unternehmen eine interessante Pipeline abseits des Virus hat. Investierte Anleger beachten den Stopp bei 18,00 Euro.

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Valneva.

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