Der US-amerikanische Pharma-Riese plant laut einem Medienbericht die nächste milliardenschwere Akquisition. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg schreibt, befinde sich Eli Lilly in Verhandlungen über die Übernahme von AtaiBeckley, einem Spezialisten für psychedelische Medikamente. Der Deal könnte noch in dieser Woche abgeschlossen werden.
Bloomberg bezieht sich dabei auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die Aktie von AtaiBeckley (vormals Atai Life Sciences) ging am gestrigen Mittwoch an der Wall Street mit einem Börsenwert von knapp zwei Milliarden Dollar aus dem Handel.
Durch das Aufkommen der Übernahmegerüchte schoss die AtaiBeckley-Aktie um rund 40 Prozent nach oben.
Das mögliche Übernahmeziel hat noch kein Medikament am Markt. In der klinischen Entwicklung adressiert AtaiBeckley psychische Erkrankungen, unter anderem die behandlungsresistente Depression.
Eli Lilly könnte mit der Übernahme die Shopping-Tour der vergangenen Monate fortsetzen. Das Unternehmen hat seit Jahresbeginn zahlreiche Unternehmen akquiriert, darunter Centessa Pharmaceuticals, Ventyx Biosciences oder CrossBridge Bio.
Eli Lilly bleibt sich seiner Linie offenbar treu und steht vor dem nächsten Zukauf. Der Pharma-Riese kann sich diese auch leisten, da die Nachfrage nach den Diabetes- respektive Adipositas-Medikamenten des Unternehmens nach wie vor ungebrochen ist. Dem Titel wird allerdings eine hohe Bewertung zugesprochen. DER AKTIONÄR favorisiert hier die Aktie von Novo Nordisk, die sich zuletzt merklich von den Mehrjahrestiefs nach oben lösen konnte.
FAQs:
Was macht Eli Lilly?
Der Pharma-Konzern hat seinen Sitz in Indianapolis und entwickelt respektive vertreibt Medikamente in den Bereichen Diabetes, Adipositas, Onkologie, Immunologie und Neurowissenschaften.
Wofür ist Eli Lilly besonders bekannt?
Aktuell vor allem für Diabetes- und Adipositasmedikamente wie Mounjaro und Zepbound. Zudem gehört Lilly zu den führenden Unternehmen bei Alzheimer-Therapien (Kisunla). Hier konkurriert Eli Lilly mit Biogen.
Zahlt Eli Lilly eine Dividende?
Ja. Das Unternehmen zahlt seit Jahrzehnten eine Dividende und erhöht diese regelmäßig. Die Dividendenrendite ist allerdings im Vergleich zu anderen Pharma-Werten gering.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Novo Nordisk.
Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Novo Nordisk.
16.07.2026, 07:50
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