Mit der aller Voraussicht nach erfolgreichen Entwicklung des ersten personalisierten Krebsimpfstoffes von Moderna und dem Partner Merck & Co könnte ein neues Kapitel der personalisierten Medizin aufgeschlagen werden – und das Tor zum Massenmarkt aufgestoßen werden. Der Markt preist bei einigen Gewinnern bereits das mögliche Wachstumspotenzial ein.
Illumina gehört zweifelsohne dazu: Das Unternehmen gilt als der Weltmarktführer für Maschinen zur Genomsequenzierung. Die Produkte des Unternehmens sind ein wichtiger Teil der Wertschöpfungskette. Denn nur auf Basis genetischer Informationen des jeweiligen Patienten oder Tumors lassen sich überhaupt erst maßgeschneiderte Therapieoption entwickeln.
Darüber hinaus hat Illumina ein enormes Know-how, was die Entwicklung von Begleitdiagnostik angeht. Hier arbeiten die Amerikaner beispielsweise mit dem deutschen nicht börsennotierten Pharma-Konzern Boehringer Ingelheim zusammen.
Tempus AI: Wichtiger Akteur
Auch Tempus AI könnte stark vom möglichen Siegeszug der personalisierten Krebsmedizin profitieren. Die Firma ist nicht nur Dienstleister und bietet die Sequenzier-Infrastruktur an, sondern fokussiert sich auch auf KI-gestützte Diagnostik.
Mit der geplanten Übernahme von Personalis dürfte Tempus AI seine ohnehin starke Positionierung in dem Markt ausbauen und einen Test zur Erkennung der Minimalen Resterkrankung (MRD) zum Produktportfolio hinzufügen. Übrigens: Die ImmunoID NeXT-Plattform von Personalis wird für den mRNA-Krebsimpfstoff von Moderna und Merck & Co genutzt.
Entlang der Wertschöpfungskette der personalisierten Krebsmedizin, die durch KI-gestützte Methoden ohnehin einen Schub erhalten könnte, gibt es viele Gewinner. Sowohl Moderna, Merck & Co, Illumina als auch Tempus AI sind laufende Empfehlungen des AKTIONÄR. In der aktuellen Ausgabe 40/26 lernen Sie im Rahmen der Kategorie "Top-Tipp" einen weiteren Player kennen, der die Tür zum Massenmarkt aufgestoßen hat und ebenfalls vom potenziellen Siegeszug der personalisierten Medizin profitieren könnte.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Moderna, Merck & Co.
Aktien der Moderna befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.
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