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30.11.2020 Marion Schlegel

Novavax: Verzögerung bei der entscheidenden Corona-Impfstoff-Studie – Aktie unter Druck

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NOVAVAX

Die Aktie von des US-Biotech-Unternehmens und Corona-Impfstoff-Mitstreiters Novavax hat zum Wochenauftakt einen Dämpfer erlitten. Auf der Handelsplattform Tradegate geht es mehr als fünf Prozent nach unten. Am Freitag hatte das Papier an der New Yorker Heimatbörse noch einen Kurssprung von 22,5 Prozent auf 125,69 Dollar hingelegt. Wie heute bekannt wurde, wird sich allerdings die entscheidende Studie für den Covid-Impfstoffkandidaten um einige Wochen verzögern.

NOVAVAX (WKN: A2PKMZ)

Für die Zulassung in den USA und Mexiko starte die Phase 3 der klinischen Studie voraussichtlich in den kommenden Wochen, teilte Novavax am Montag in Gaithersburg (Maryland) mit. Bisher hatte das Unternehmen mit dem Start bis Ende November gerechnet. Novavax hat nach eigenen Angaben durch das Impfprogramm der US-Regierung 1,6 Milliarden Dollar (1,3 Milliarden Euro) erhalten, um die Bereitstellung eines sicheren und wirksamen Vakzins zu beschleunigen. In Großbritannien stünden nun rund 15.000 Teilnehmer für die Phase 3 der dortigen Versuchsstudie fest.

Von den beiden am weitesten fortgeschrittenen Impfstoff-Forschern BioNTech und Moderna gabs es zuletzt hingegen nur positive News, so dass hier wohl bald die erste Zulassung erfolgen dürfte. Beide konnten zuletzt hervorragende Wirksamkeitsdaten in ihrer entscheidenden Studie veröffentlichen. Moderna erzielte eine Wirksamkeit seines Impfstoff-Kandidatens von 94,5 Prozent, BioNTech/Pfizer sogar von 95 Prozent. BioNTech hat in den USA bereits den Zulassungsantrag stellen können, Moderna hat für heute die Einreichung des Zulassungsantrags in Europa angekündigt.

DER AKTIONÄR hatte die Aktie von Novovax im Januar dieses Jahres bei 6,55 Euro zum Kauf empfohlen. Im Zuge der großen Korrekturbewegung im Sommer wurde das Papier aber bei 87 Euro mit einem Gewinn von mehr als 1.000 Prozent ausgestoppt. DER AKTIONÄR setzt weiter auf BioNTech und Moderna. Hier sollten Anleger die Gewinne laufen lassen.

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: BioNTech.
Die Autorin hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: BioNTech und Moderna.

(Mit Material von dpa-AFX)

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