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Foto: CureVac
24.03.2021 Marion Schlegel

CureVac – stark: „Vollständiger Schutz vor einer der bedrohlichsten Virusvarianten“

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CUREVAC

Die Aktie des Tübinger Impstoff-Unternehmens CureVac hat zuletzt weitere positive News zu seinem Corona-Impfstoffkandidaten CVnCoV veröffentlicht. Im Rahmen der Präsentation von präklinischen Daten gab das Unternehmen am Dienstag bekannt, dass CVnCoV vor Challenge-Infektionen mit der besorgniserregenden SARS-CoV-2-Variante (Variant of Concern) B.1.351, der sogenannten südafrikanischen Variante, schützt.

CUREVAC (WKN: A2P71U)

An einem transgenen Mausmodell wurde zudem der Schutz vor einem Stamm der ursprünglichen SARS-CoV-2-B1-Linie (BavPat1) bestätigt. In Übereinstimmung mit verfügbaren Variantenstudien zeigte sich, dass die Neutralisierungskapazität robuster Antikörpertiter durch die Variante B.1.351 im Vergleich zum ursprünglichen Stamm beeinträchtigt wird. Geimpfte Tiere waren jedoch vollständig vor tödlichen Challenge-Infektionen mit beiden Stämmen geschützt, so CureVac

„Die neuen SARS-CoV-2-Stämme haben das Potenzial, einer bestehenden SARS-CoV-2-Immunität auszuweichen. Das stellt ein zunehmendes Risiko für die derzeitigen globalen Impfbemühungen dar“, sagte Igor Splawski, Ph.D., Chief Scientific Officer von CureVac. „Nach unserem Wissen ist dies die erste Challenge-Studie in einem humanen ACE2-transgenen Mausmodell mit schwerer Erkrankung, die einen vollständigen Schutz vor einer der bedrohlichsten Virusvarianten bietet.“

In der Studie wurden transgene Mäuse, die den ACE2-Rezeptor exprimieren – der Rezeptor, über den SARS-CoV-2 in menschliche Zellen eindringt – im Abstand von 28 Tagen zwei Mal mit je 8µg von CVnCoV geimpft. Das Ergebnis der Impfungen waren robuste Antikörperreaktionen und innerhalb von Challenge-Infektionen ein vollständiger Schutz vor dem ursprünglichen SARS-CoV-2-Stamm bei einer Überlebensrate von 100 Prozent sowie vor B.1.351 – einer Variante, die zuerst in Südafrika entdeckt wurde, so CureVac in einer Mitteilung. Die Impfung mit CVnCoV verhinderte die Vermehrung von B.1.351 in den unteren Atemwegen sowie im Gehirn und reduzierte die Vermehrung der Viren in den oberen Atemwegen von geimpften Tieren und von Tieren in Challenge-Studien.

Die Aktie von CureVac konnte daraufhin am Dienstag kurzzeitig kräftig zulegen, musste die Gewinne im Tagesverlauf aber wieder abgeben. Am heutigen Mittwoch notiert das Papier nahezu unverändert. Die Aktie von CureVac wurde im Zuge der jüngsten Korrektur leider unglücklich ausgestoppt. DER AKTIONÄR bleibt aber weiter zuversichtlicht. Der in den kommenden Wochen zu erwartende Newsflow könnte der Aktie neuen Schwung verleihen. Unter anderem dürfte im laufenden zweiten Quartal die Zulassung in der EU beantragt werden.