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07.05.2021 Marion Schlegel

BioNTech nach dem Crash – diese Aussichten sind vielversprechend

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BioNTech

Die Aktie von BioNTech hat in den vergangenen Tagen eine heftige Korrektur erlebt. Von über 180 Euro ging es zeitweise bis in den Bereich von 120 Euro nach unten. Grund war die Meldung, dass die US-Regierung zur weltweiten Eindämmung der Pandemie eine Initiative zur Aussetzung von Patenten unterstützt. Inzwischen gibt es deutlichen Widerstand. Zudem ließe sich ein solches Vorhaben auch nicht im Handumdrehen durchführen. Die Aktie von BioNTech kann sich dementsprechend von ihren jüngsten Korrekturtiefs lösen.

BioNTech (WKN: A2PSR2)

Zudem gab es einige starke Nachrichten für BioNTech, die sich mittelfristig sehr positiv auf das Unternehmen auswirken könnten. Zum einen wollen Bund und Länder mögliche Corona-Impfungen für Kinder im Alter über 12 Jahren während der Sommerferien vorbereiten. Stand heute sei eine EU-Zulassung des bisher ab 16 Jahren freigegebenen BioNTech-Impfstoffs für 12- bis 15-Jährige im Juni wahrscheinlich, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am Donnerstag in Berlin nach Beratungen mit seinen Länder-Kollegen.

Unter dieser Voraussetzung wollten die Länder jeweils für sich Konzepte erstellen, wie bis Ende August allen 12- bis 18-Jährigen eine erste Impfung angeboten werden könne.

Zudem soll es ab Ende des Jahres einen neuen Impfstoff von BioNTech geben. Dieser soll dann für Auffrischungen verwendet werden, die auch vor neuen gefährlichen Varianten des Corona-Virus schützen soll.

Wie die Welt berichtet, hat BioNTech/Pfizer hierfür mit der EU-Kommission für die anstehende Bestellung von 900 Millionen Corona-Impfdosen der zweiten Generation einen satten Preisaufschlag ausgehandelt. Statt der bislang abgerechneten 15,50 Euro ergäbe sich rechnerisch ein Preis von 23,20 je Dosis – mal eben ein Aufschlag von 50 Prozent.

DER AKTIONÄR bleibt langfristg ganz klar zuversichtlich für die Aktie von BioNTech. Auch über Corona hinaus könnte sich bei dem Unternehmen in Zukunft einiges tun.

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen und plant in zeitlich unmittelbarem Zusammenhang weitere Positionen einzugehen, die von der Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BioNTech.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "AKTIONÄR Depot" von DER AKTIONÄR: BioNTech.

Die Autorin hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: BioNTech und CureVac.

(Mit Material von dpa-AFX)

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