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25.11.2020 Marion Schlegel

BioNTech, Moderna & Co: Jetzt gibt China Gas

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BioNTech

Der erste Hersteller in China hat laut einem Bericht die Zulassung eines Corona-Impfstoffes für die breite Öffentlichkeit beantragt. Der Impfstoffentwickler China National Biotec Group (CNBG) habe einen Antrag auf Zulassung seines Präparates bei den Behörden eingereicht, berichtete die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua Finance am Mittwoch unter Berufung auf einen Manager des CNBG-Mutterkonzerns Sinopharm. Eine Mitteilung des Unternehmens lag zunächst nicht vor.

SINOPHARM (WKN: A0N99U)

Im Gegensatz zu westlichen Herstellern haben weder CNBG noch Sinopharm genauere Daten zur Wirksamkeit ihrer Mittel veröffentlicht, was einen Vergleich schwierig macht.

Sinopharm hat nach eigenen Angaben von vergangener Woche bereits fast eine Million Menschen über ein so genanntes Notfallprogramm mit seinen Impfstoff-Kandidaten gegen das Coronavirus geimpft. Dabei habe es keine Berichte von schwerwiegenden Nebenwirkungen gegeben, nur wenige hätten leichte Symptome entwickelt.

In China berichten Staatsmedien bereits seit Wochen über Impfungen bestimmter Bevölkerungsgruppen – etwa von Militärangehörigen und Klinikpersonal, aber auch von Diplomaten und Angestellten von Staatskonzernen. Ihnen werden Impfstoff-Kandidaten verabreicht, für die die Prüfung in klinischen Studien nicht abgeschlossen ist.

BioNTech (WKN: A2PSR2)

In Europa und den USA laufen hingegen die regulären Zulassungsvoraussetzungen weiter. Vieles konnte zwar im Eilverfahren durchgeführt werden, die klinischen Studien erfolgen jedoch den Vorgaben entsprechend. Dennoch haben es auch hierzulande inzwischen drei Unternehmen geschafft, die knapp vor der Notfallzulassung ihres Impfstoffs stehen. Dies sind das Mainzer Biotech-Unternehmen BioNTech mit dem Partner Pfizer, das US-Biotech-Unternehmen Moderna und das britisch-schwedische Pharmaunternehmen AstraZeneca gemeinsam mit der Universität Oxford.

DER AKTIONÄR bleibt für BioNTech und Moderna weiterhin ganz klar optimistisch und empfiehlt, die Gewinne laufen zu lassen. Auch bei AstraZeneca können Anleger weiter an Bord bleiben, wenngleich sich hier ein Impfstofferfolg aufgrund der Größe des Unternehmens deutlich geringer auswirken sollte.

MODERNA (WKN: A2N9D9)

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: BioNTech.

Die Autorin hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Moderna und BioNTech.

(Mit Material von dpa-AFX)