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11.11.2020 Marion Schlegel

BioNTech: EU kauft Impfstoff – Lieferung soll noch 2020 starten

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BioNTech

Deutschland und die übrigen EU-Staaten kaufen bis zu 300 Millionen Dosen des vielversprechenden Corona-Impfstoffs der Firmen BioNTech und Pfizer. Die EU-Kommission billigte am Mittwoch formal den Rahmenvertrag. Die beiden Firmen wollen noch dieses Jahr mit der Lieferung beginnen - vorausgesetzt, sie bekommen eine europäische Zulassung der Arzneimittelbehörde EMA.

BioNTech (WKN: A2PSR2)

Der neue EU-Vertrag sieht den Kauf von 200 Millionen Impfstoffdosen von BioNTech/Pfizer vor und die Option auf 100 Millionen weitere. Nach einer EU-Vereinbarung werden künftige Impfstoffe nach Bevölkerungszahl verteilt. Deutschland kann demnach aus diesem Rahmenvertrag mit knapp einem Fünftel der Menge rechnen – rechnerisch etwa 56 Millionen Einheiten. Gesundheitsminister Jens Spahn hatte hingegen die Erwartung auf bis zu 100 Millionen Impfdosen geäußert.

BioNTech teilte am Mittwoch mit, die Lieferung könnte Ende dieses Jahres beginnen, sollte sich der klinische Erfolg bestätigen und die behördliche Genehmigung vorliegen. Die Impfstoffdosen für Europa sollen in Deutschland und Belgien hergestellt werden. Der EU-Vertrag sei der bisher größte für BioNTech und Pfizer, sagte Pfizer-Chef Albert Bourla.

BioNTech hat bereits mit einigen anderen Ländern Abnahmeverträge geschlossen, unter anderem haben die USA eine Option auf 500 Impfstoffdosen von BioNTech und Pfizer. Nimmt man diesen Deal als Benchmark, winken den beiden Unternehmen allein für die ersten 100 Millionen Impfstoffdosen 1,95 Milliarden Dollar, umgerechnet 19,50 Dollar pro Dosis. Im kommenden Jahr wollen die beiden Unternehmen bis zu 1,3 Milliarden Dosen bereitstellen. Dies würden umgerechnet Einnahmen in Höhe von mehr als 25 Milliarden Dollar bedeuten, die sich die beiden Unternehmen teilen könnten.

Auf dem derzeitigen Niveau kann man durchaus über Teilgewinne nachdenken. Seit der Empfehlung des AKTIONÄR vor einem Jahr hat sich die Aktie immerhin mehr als verachtfacht. DER AKTIONÄR bleibt langfristig weiterhin zuversichtlich. Die Restposition sollte in jedem Fall gehalten werden.

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: BioNTech.

Die Autorin hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: BioNTech.

(Mit Material von dpa-AFX)