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Volkswagen: Kein Preiskampf mit Tesla

Volkswagen: Kein Preiskampf mit Tesla
Foto: Teka77/iStockphoto
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Marion Schlegel 30.01.2023, 06:54 Marion Schlegel

Volkswagen-Chef Oliver Blume will auf die jüngsten Preissenkungen des Konkurrenten Tesla nicht mit Preisnachlässen für die eigenen Elektrofahrzeuge reagieren. VW werde sich keinen Preiskampf mit dem amerikanischen Wettbewerber liefern, sagte Blume der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

"Wir haben eine klare Preisstrategie und setzen dabei auf Verlässlichkeit. Wir vertrauen auf die Stärke unserer Produkte und Marken", sagte Blume. Volkswagen wolle zwar "ein weltweit führender" Anbieter von Elektroautos sein, doch solle dies durch "profitables Wachstum" erreicht werden.

Volkswagen Vz. (WKN: 766403)

Der Elektroauto-Vorreiter Tesla hatte angesichts des schärferen Wettbewerbs die Preise zunächst in China, Europa und den USA deutlich gesenkt.

Volkswagens milliardenschwere Forschungs- und Entwicklungsausgaben werden sich nach Einschätzung von Finanzchef Arno Antlitz bald auszahlen. "Wir erwarten den Peak der Investitionen in zwei oder drei Jahren", sagte der Manager der "Süddeutschen Zeitung" (Montag) mit Blick auf neue Software, Batteriefabriken und E-Auto-Modelle. "Spätestens ab dem Jahr 2026 können wir ernten." VW müsse dann "fast nichts mehr" in die auslaufende Verbrennertechnologie investieren. "Die Doppelbelastung fällt weg, und dann wollen wir auch mit der Elektromobilität deutlich verdienen", sagte Antlitz.

Ebenfalls in diesem Zeitraum möchte der Manager das "Ungleichgewicht" an der Börse behoben haben: Derzeit liegen die Bewertungen von Volkswagen sowie der Konzerntochter Porsche beinahe gleichauf – obwohl der Umsatz und Absatz der Konzernmutter VW um ein Mehrfaches größer ist. "Wir müssen uns schon fragen: Wie gut erklären wir dem Kapitalmarkt unsere Qualitäten auch auf Ebene des Konzerns?", sagte Antlitz der Zeitung. "Ich bin überzeugt, wir werden innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre liefern."

Die Aktie von Volkswagen hat sich zuletzt von ihren Dezembertiefs lösen können. Nun gilt es zunächst, die 38-Tage-Linie nachhaltig zu überwinden. Ein klares positives Signal würde allerdings erst der Sprung über die 200-Tage-Linie bringen. Derzeit ist das Papier eine Halteposition.

(Mit Material von dpa-AFX)

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Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Porsche AG, Volkswagen und Mercedes-Benz.

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