Paukenschlag bei 2G Energy. Das Unternehmen kann am Dienstag über einen Großauftrag aus Nordamerika für die Energieversorgung von Rechenzentren berichten. Dieser hat Auswirkungen auf die diesjährige Guidance und die Prognose für das kommende Geschäftsjahr. Die Aktie gewinnt nach der News prozentual zweistellig.
Konkret soll die nordamerikanische Tochtergesellschaft von 2G Energy die Rechenzentren mit eigenständigen containerisierten Energieversorgungsanlagen ausstatten. Ab dem zweiten Halbjahr 2026 soll die Auslieferung der Anlagen erfolgen und sich über mehrere Jahre erstrecken.
Nachdem der Großauftrag in trockenen Tüchern ist, passt das Unternehmen die Prognose für 2026 an. Die Erlöse werden nun am oberen Ende der bisherigen Spanne zwischen 440 bis 490 Millionen Euro erwartet. 2G Energy gibt aber auch zu, dass Maschinenlieferungen vorübergehend eine größere Rolle am Gesamtumsatz spielen werden, die die Marge belasten.
Sol heißen: Für das laufende Jahr kann die EBIT-Marge "nicht zwangsläufig am oberen Prognoserand" von 9,5 bis 10,5 Prozent erwartet werden.
Indes rechnet 2G Energy für das kommende Jahr mit einem Umsatzwachstum von rund 20 Prozent auf 570 bis 620 Millionen Euro. Die EBIT-Marge soll sich dann auf über elf Prozent verbessern.
Der Großauftrag entfacht frische KI-Fantasie beim deutschen Nebenwert: Zur Stunde gewinnt der Titel gut 15 Prozent und schießt damit auf ein neues Allzeithoch.
Investierte Anleger können nach der Kursrally erste Teilgewinne realisieren und mit dem Rest auf eine mittelfristige Trendfortsetzung spekulieren. DER AKTIONÄR setzt im Real-Depot schon länger auf steigende Kurse bei 2G Energy. Die Position liegt mittlerweile mehr als 150 Prozent im Plus. Auch hier sind daher erste Teilgewinnmitnahmen jederzeit eine Option. Ansonsten wird eine erfolgreiche Fortsetzung der Aufwärtsbewegung erwartet.
Hinweis auf Interessenkonflikte: Aktien von 2G Energy befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.
Heute, 15:15