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20.08.2020 Michel Doepke

PowerCell: Die Zahlen sind da – Aktie rutscht ab

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PowerCell

Der schwedische Brennstoffzellen-Entwickler hat Zahlen im Rahmen der Erwartungen vorgelegt. Währungseffekte und steigende Kosten drücken PowerCell tiefer in die roten Zahlen als im Vorjahreszeitraum. Doch das sollte Anleger nicht beunruhigen. Was zählt, sind die langfristigen Aussichten für die Skandinavier.

Die Erlöse stiegen im Berichtszeitraum um 42 Prozent auf 22 Millionen Schwedische Kronen (Schätzung: 23,1 Millionen Kronen). Beim operativen Ergebnis stand ein Fehlbetrag von 28,3 Millionen Kronen (Prognose: 28,4 Millionen Kronen) in den Büchern.

PowerCell

Der Umsatzanstieg basiert auf Aufträgen von Bosch und einem großen Schiffbauer. Gerade die Kooperation mit Bosch sollte in den kommenden Jahren noch für ordentlich operativen Schwung bei PowerCell sorgen.

Die Zahlen sind kurz- bis mittelfristig für PowerCell nicht entscheidend. Dennoch verliert die Aktie nach der Vorlage der Ergebnisse rund fünf Prozent. Langfristig hingegen stimmen die Perspektiven. PowerCell zählt unverändert zu den aussichtsreichsten Brennstoffzellen-Werten auf dem internationalen Kurszettel. Spekulative Geschichte!