Der Aufbau einer energiehungrigen KI-Infrastruktur verschlingt nicht nur jede Menge Kapital. Die Realisierung von großen Projekten kann auch an ihre Grenzen stoßen, wie der Tech-Konzern Oracle nun am eigenen Leib erfährt.
Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, setze Oracle eine ungewöhnliche Strategie zur Energieversorgung, um den Bau mehrerer Rechenzentren voranzutreiben: Erdgas werde direkt per Lkw zu den Rechenzentren transportiert. Laut mit den Arbeiten vertrauten Personen hätten die Lkw-Lieferungen den Bau eines Rechenzentrums am Stadtrand von Salt Lake City mehr als ein Jahr lang in Gang gehalten.
Nun erwäge Oracle, dieselbe Strategie auch in New Mexico einzusetzen. Dort verzögere sich der Bau einer Gasleitung, die eines der wichtigsten Rechenzentren des Unternehmens mit Energie versorgen soll und gefährde damit den Zeitplan des Projekts, berichtet Bloomberg in Bezug auf mit dem Vorhaben vertraute Personen.
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Heute, 08:40
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