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26.09.2019 Michel Doepke

Nel: Eine gute und eine schlechte Nachricht – Ruhe bewahren!

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Nel

Nel kommt in den Genuss von Subventionen vom norwegischen Staatsunternehmen Enova. Für die Entwicklung einer modernen Pilotproduktionslinie für Elektrolyseure stellt der Staat 9,25 Millionen Norwegische Kronen zur Verfügung (933.000 Euro). Das ist nicht viel, dennoch ist das Engagement von Enova klar positiv zu werten. Derweil könnte es bei einem anderen Projekt Probleme geben.

Denn Nel arbeitet mit Wrightbus im H2-Bus-Konsortium zusammen. Das nordirische Unternehmen befindet sich allerdings seit geraumer Zeit in finanzieller Schieflage und ist nun in die Pleite gerutscht.

H2 Bus

H2 Bus zeigt sich auf Twitter enttäuscht, blickt jedoch optimistisch in die Zukunft und hält am Ziel, 1.000 Brennstoffzellen-betriebene Busse mit der dazugehörigen Inftrastruktur bis 2023 in europäischen Städten auf die Straße zu bringen, fest.

Das Bus-Projekt, bei dem unter anderem auch Hexagon Composites und Ballard Power involviert sind, zählt zu den wichtigsten Projekten für Nel in Europa und darf keinesfalls ins Wasser fallen. 

Kann Wrightbus nicht gerettet werden, wird sich das Konsortium nach einem neuen Bus-Partner umsehen müssen. Hier kommen als europäische Brennstoffzellen-Bushersteller unter anderem die belgische Van Hool und die polnische Solaris (zur CAF-Gruppe gehörend, spannende Aktie) infrage.

Nel (WKN: A0B733)

Investierte Anleger sollten bei Nel die Ruhe bewahren. Die Pleite von Wrightbus ist ein Rückschlag, aber noch lange kein Beinbruch. DER AKTIONÄR ist davon überzeugt, dass H2 Bus das Problem bewältigen kann. Nel bleibt die wohl spannendste Wette auf den Durchbruch von Wasserstoff-Technologien auf dem internationalen Kurszettel.

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