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10.02.2021 Benedikt Kaufmann

Uber: Corona-Jahr gerade noch gerettet

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UBER TECH.

Die Corona-Krise hätte Uber in enorme Schwierigkeiten bringen können – wäre da nicht der Essenslieferdienst Uber Eats. Dank des boomenden Geschäftes für Lieferdienste gelingt es dem US-Konzern sogar inmitten der Viruspandemie die Verluste zu senken.

Im vierten Quartal fiel ein Verlust je Aktie von 0,54 Dollar an – etwas weniger als Analysten mit 0,56 Dollar erwartet hatten. Die Erlöse gingen verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 16 Prozent auf 3,2 Milliarden Dollar zurück.

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Dass das Corona-Jahr für Uber ohne die Delivery-Sparte deutlich schlechter hätte laufen können zeigt auch erneut das vierte Quartal. Während der Umsatz des von der Pandemie ausgebremsten Fahrdienst-Hauptgeschäfts rund 47 Prozent einbrach, verzeichnete die Liefersparte um den Essensbringdienst Uber Eats ein starkes Wachstum von 128 Prozent.

Auch die operativen Margen der Delivery-Sparte haben sich im Jahresverlauf deutlich verbessert. Der Konzern hatte diesen Bereich im vergangenen Jahr kräftig ausgebaut – unter anderem durch die Übernahme des US-Rivalen Postmates.

Gelingt 2021 das Comeback der Mobility-Sparte könnte der Verlust weiter eingedämmt werden. Es dürften aber auch nach Corona immer noch Milliardenverluste geschrieben werden. In einem Marktumfeld, das nichts von Bewertungen oder guten Geschäftsmodellen hält, sorgt hier alleine die Zukunftschancen für Kursperformance – doch diese hat Uber dank den wachstumsstarken Geschäftsmodellen, dem noch jungen Frachtgeschäft und der Aussicht auf Autonome Fahrzeuge zuhauf.

DER AKTIONÄR meint: Eine überbewertete Tech-Firma, die noch nicht bewiesen hat, dass das Geschäftsmodell funktioniert. Doch die Story und die Vision stimmt – und damit ist die Uber-Aktie geradezu geschaffen für steigende Kurse im aktuellen Marktumfeld. Gewinne laufen lassen!

UBER TECH. (WKN: A2PHHG)