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13.07.2021 Benedikt Kaufmann

HP & AMD unter Druck – das ist der Grund

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HP

Kräftig nach unten ging es am Montag für die Papiere von PC-Herstellern wie HP und Lenovo – aber auch die Aktien von Prozessoren-Herstellern wie AMD verzeichneten Kursverluste. Grund war ein deutlicher Rückgang der Wachstumsraten auf dem PC-Markt.

Die weltweiten PC-Lieferungen legten im zweiten Quartal 2021 laut aktueller Daten von IDC nur noch um 13,2 Prozent auf 83,6 Millionen Geräte zu. Im vierten Quartal 2020 wurde noch ein Wachstum von 25,8 Prozent verzeichnet, im ersten Quartal 2021 legte der Markt sogar 55,9 Prozent zu.

Damit bleibt der Wachstumstrend auf dem PC-Markt zwar intakt, hat sich aber deutlich abgeschwächt. „Es sind sehr gemischte Signale, die den Markt auf Nachfrage-Seite erreichen“, kommentierte der IDC-Analyst Neha Mahajan. „Mit der Wiedereröffnung vieler Geschäfte, bleibt das Nachfragepotenzial im kommerziellen Bereich weiterhin vielversprechend. Jedoch gibt es einige frühe Indikatoren, die darauf hinweisen, dass die Nachfrage der Endverbraucher abnimmt.“

Insbesondere die Wachstumsschwäche von HP im zweiten Quartal scheint Anleger zu beunruhigen. Anleger sollten jedoch nicht vergessen, dass mit der Wiedereröffnung wahrscheinlich auch eine Erholung des kommerziellen Printer-Geschäfts einhergehen dürfte. Zudem ist das Vergleichsquartal aufgrund der Pandemie unglaublich stark gewesen. Darüber hinaus spricht die Prognose des HP-Managements für das Q2 für intakte Nachfragetrends.

DER AKTIONÄR bleibt vorerst bei seiner Einschätzung, dass HP seine Prognosen im zweiten Quartal übertreffen sollte. Der jüngste Abverkauf von HP wirkt übertrieben und lässt sich zu großen Teilen auf das schwache Sentiment am Markt zurückführen. Die günstige Bewertung der Aktie könnte im Falle besser als erwarteter Quartalszahlen zum Sprungbrett werden.

HP (WKN: A142VP)