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29.12.2020 Andreas Deutsch

Warren Buffetts vergifteter Bitcoin-Tipp

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Bitcoin

Auch lebende Legenden liegen hin und wieder falsch. Im Mai 2018 warnte Warren Buffett, Gründer von Berkshire Hathaway und Multimilliardär, vor dem Bitcoin: „Lassen Sie die Finger davon. Bitcoin und die anderen Kryptowährungen werden ein böses Ende nehmen“. Heute ist der Ärger bei denen groß, die auf Buffett gehört haben.

Damals, in einem Interview mit CNBC, redete sich Buffett regelrecht in Rage: „Bitcoin schafft nichts. Es ist Rattengift zum Quadrat.“

Buffetts Geschäftspartner Charlie Munger nannte den Handel mit Kryptowährungen „einfach nur dement“.

Als Buffett und Munger das Kreuz über den Bitcoin brachen, notierte die Alternativ-Währung bei 8.900 Dollar. Heute kostet ein Bitcoin 200 Prozent mehr.

Es ist nicht das erste Mal, dass Buffett falsch liegt. Der 90-Jährige hat ewig an IBM festgehalten, obwohl die Aktie schlecht lief. 2017 verkaufte Buffett Walmart-Aktien, obwohl das Unternehmen gerade online in die Gänge kam. Verpasste Performance: 100 Performance.

Zudem brauchte Buffett eine Ewigkeit um zu erkennen, welch tollen Konzerne Apple und Amazon sind. Amazon kaufte der Investor erst 2019 und verblüffte mit der Aussage, er habe von Anfang bewundert, was Jeff Bezos auf die Beine gestellt habe.

Bitcoin (ISIN: CRYPT0000BTC)

DER AKTIONÄR spekuliert im AKTIONÄR-Depot seit Juli auf den Bitcoin. Performance seitdem: 113 Prozent. Damit sollte das Ende der Fahnenstange aber noch nicht erreicht sein. Die Kryptowährung bleibt auch 2021 heiß.

Hinweis auf Interessenkonflikt:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

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