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11.03.2021 Nikolas Kessler

Bitcoin: Kein Oracle-Boost, aber…

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Bitcoin

Nachdem sich der Bitcoin am Mittwoch zeitweise auf knapp 100 Dollar an das Allzeithoch bei 58.330 Dollar angenähert hatte, ist er zunächst noch einmal unter die Marke von 55.000 Dollar zurückgefallen. Möglicher Grund: Spekulationen, wonach der Software-Konzern Oracle im großen Stil Bitcoin gekauft hat, haben sich zunächst nicht bewahrheitet. Inzwischen geht es aber schon wieder aufwärts.

Oracle hat am Mittwoch nach US-Börsenschluss solide Zahlen zum abgelaufenen Quartal präsentiert (DER AKTIONÄR berichtete). Große Überraschungen blieben dabei allerdings aus – auch für die Krypto-Gemeinde. Denn im Vorfeld der Zahlen gab es Spekulationen, dass der Software-Riese inzwischen ebenfalls unter die Bitcoin-Investoren gegangen ist.

Gerüchte bleiben unbestätigt

Die Rede war von 72.000 Bitcoin im Wert von rund vier Milliarden Dollar, die Oracle den Gerüchten zufolge in den vergangenen drei Monaten gekauft haben sollte. Damit wäre das Unternehmen auf einen Schlag zu den größten Bitcoin-Besitzern unter den börsennotierten Konzernen avanciert.

Einzig: Die Bestätigung der Gerüchte blieb aus. Weder im Quartalsbericht, noch im anschließenden Analysten-Call äußerte sich das Management zu Aktivitäten mit Bitcoin-Bezug.

Dass sich die Oracle-Spekulation nicht bewahrheitet hat, dürfte dazu beigetragen haben, dass der Bitcoin-Kurs über Nacht um bis zu fünf Prozent von den lokalen Hochs bei rund 57.300 Dollar zurückgekommen ist. Am Dienstagnachmittag ist das aber schon wieder vergessen und der Kurs nimmt erneut die Marke von 57.000 Dollar ins Visier. 

Die Stimmung unter den Krypto-Investoren bleibt bullish und das Allzeithoch als letzter charttechnischer Widerstand in Reichweite. Bei einem Ausbruch dürfte die Rallye die nächste Stufe zünden. Branchenexperten haben auf Grundlage von Fibonacci-Retracements und Fundamentaldaten den Bereich von 70.000 bis 80.000 Dollar als nächste Anlaufzone definiert. Investierte Anleger und mutige Neueinsteiger setzen auf dieses Szenario.  

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Autor Nikolas Kessler ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

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