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18.05.2021 Nikolas Kessler

Bitcoin: Diese Signale machen Mut

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Bitcoin

Elon Musk hat den Bitcoin auf einen wilden Ritt geschickt. Zwar gelingt ihm am Dienstag endlich die erhoffte Stabilisierung, doch die vergangenen Tage haben tiefe Spuren hinterlassen. Es gibt aber auch ermutigende Signale.

Der Bitcoin-Kurs ist am Montag bis in den Bereich von 42.200 Dollar abgetaucht – der tiefste Stand seit Anfang Februar. Die Bitcoin-Dominanz – also der Anteil der Bitcoin-Market-Cap am gesamten Kryptomarkt – ist dabei erstmals seit Mai 2018 auf unter 40 Prozent gefallen.

Zwar sind zuletzt auch zahlreiche Altcoins spürbar zurückgekommen, beim Bitcoin fiel der Rücksetzer vom Allzeithoch im April mit rund 35 Prozent aber besonders deutlich aus. Zum Vergleich: Ethereum notiert „nur“ 20 Prozent unter dem Höchststand aus der Vorwoche. Die Nummer 2 nach Market Cap kommt damit aktuell auf einen Anteil von rund 19 Prozent am Krypto-Gesamtmarkt.

Krypto-Trader PlanB bleibt bullish

Obwohl es für den Bitcoin der heftigste Rücksetzer seit dem Corona-Crash im März 2020 war, bleiben Branchen-Insider optimistisch. „Es ist keine gerade Linie zum nächsten ATH, sondern jede Menge Volatilität (mehrere -30% Dips)“, schrieb etwa Krypto-Analyst PlanB am Montag. Sein eindeutiger Rat: „HODL“.

Angesichts der gegenwärtigen Volatilität, dem Rebound in Richtung 44.000 Dollar und dem hohen Transaktionsvolumen sei das Momentum beim Bitcoin nach wie vor positiv, so PlanB in einem weiteren Tweet.

Starke Fundamentaldaten

Ungeachtet den jüngsten Kurskapriolen präsentieren sich auch die fundamentalen Daten aus dem Bitcoin-Netzwerk unverändert stark. Hash Rate und Mining Difficulty – zwei wichtige Kennzahlen für die Verfassung des Netzwerks – sind inmitten des Crashs auf neue Hochs gestiegen, zeigen Daten von blockchain.com.

Für Miner ist die digitale Leitwährung trotz des Rücksetzers und der nachlassenden Marktdominanz äußerst attraktiv, so die Schlussfolgerung. Zudem sei die Sicherheit des Bitcoin-Netzwerks höher als jemals zuvor.

Quelle: blockchain.com

Der heftige Rücksetzer ist schmerzhaft, kam nach der Rallye der vergangenen Monate und der Stagnation nach dem Allzeithoch im April aber nicht übermäßig überraschend. Längerfristig orientierte Anleger lassen sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Für Mutige kann eine Stabilisierung sogar Chancen zum (Nach-) Kauf eröffnen.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin, Ethereum.

Autor Nikolas Kessler ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

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