Einstiegschance – bei diesen 11 Top-Aktien
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06.10.2021 Nikolas Kessler

225% in einer Woche: Dieser Coin lässt sogar den Bitcoin alt aussehen

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Bitcoin

Der Bitcoin ist seit Anfang Oktober wieder im Aufwind und legt auch am heutigen Mittwochnachmittag – gegen den allgemeinen Trend am Kryptomarkt – weiter kräftig zu. Ein prominenter Coin übertrifft diese Performance jedoch um ein Vielfaches.

Die Spaß-Kryptowährung Shiba Inu (SHIB) schießt am Mittwoch um bis zu 75 Prozent nach oben und knüpft damit an die irrsinnige Performance der letzten Tage an. Innerhalb einer Woche beläuft sich das Kursplus damit bereits auf mehr als 200 Prozent. Zum aktuellen Kurs von 0,00002291 Dollar steht der Coin noch gute 40 Prozent unter seinem Allzeithoch von Mitte Mai.

Der Coin beruht – ähnlich wie der Dogecoin – auf dem Internet-Meme „Doge“, das einen Hund der Rasse Shiba Inu zeigt. Obwohl das Projekt erst im August 2020 aus der Taufe gehoben wurde, kratzt der SHIB-Token bereits an den Top 20 nach Market Cap. Zudem gibt es prominente Fürsprecher und Unterstützer – etwa Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin oder Tesla-Chef Elon Musk.

Letzterer dürfte auch beim jüngsten Preis-Pump der Hunde-Coins seine Finger im Spiel gehabt haben. Seit er am 4. Oktober bei Twitter das Bild eines Shiba Inu im Front-Kofferraum eines Teslas gepostet hat, ist der SHIB-Token in der Spitze um 185 Prozent gestiegen. Beim Dogecoin waren es im selben Zeitraum immerhin 22,5 Prozent.

Quelle: coinmarketcap.com

Ein Coin, der derart springt, wenn Elon Musk ein Stöckchen hochhält, mag kurzfristig verlockend erscheinen. Die hohe Volatilität wirkt allerdings in beide Richtungen – und angesichts des enormen Kurssprungs wären Gewinnmitnahmen keine große Überraschung. Zudem ist der praktische Nutzen des Coins gering.

Shiba Inu ist daher allenfalls eine hochspekulative Wette für Krypto-Zocker. Wer ernsthaft und längerfristig am Kryptomarkt investieren will, kauft Bitcoin und/oder Ethereum.

Hinweis auf Interessenskollision:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin, Ethereum.

Autor Nikolas Kessler ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

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