Die US-Aktienmärkte haben den Handel am Freitag mit Gewinnen beendet. Rückenwind lieferten moderat nachgebende Ölpreise und eine Beruhigung im Streit um die hohen Investitionen in Künstliche Intelligenz. Zusätzlich verbesserte sich die Stimmung, nachdem die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten nachließen. Zudem hat US-Präsident Donald Trump nach einem Gespräch mit Russlands Präsident Wladimir Putin Hunderttausende Tonnen an Diesel aus Russland in Aussicht gestellt.
Der Dow Jones Industrial legte um 0,8 Prozent auf 51.654,95 Punkte zu. Im Wochenvergleich verbuchte der Leitindex damit ein Plus von knapp einem Prozent. Der S&P 500 gewann 0,6 Prozent und schloss bei 7.811,54 Zählern. Der technologielastige Nasdaq 100 rückte um 0,5 Prozent auf 30.883,15 Punkte vor.
Beste Werte im Dow Jones waren Amazon, Cisco und Visa. Am stärksten unter Druck standen 3M, Home Depot und Apple. Bei Apple belasteten Berichte über eine schwächere Nachfrage nach dem iPhone 18 Pro und dem iPhone 18 Pro Max. Der Technologiekonzern soll deshalb seine Bestellungen für Bauteile der beiden Modelle reduziert haben. Die Aktie gab 1,1 Prozent nach.
Zudem rückten Telekomwerte in den Fokus der Anleger, nachdem SpaceX den Kauf von US-Mobilfunkfrequenzen angekündigt hatte. Mit seinem Starlink-Satellitennetz könnte der Raumfahrtkonzern damit zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten im US-Mobilfunk werden. Die SpaceX-Aktien legten 1,3 Prozent zu.
Für die etablierten Anbieter fiel die Reaktion deutlich negativer aus: AT&T, Verizon und T-Mobile US verloren bis zu gut 13 Prozent. Aktien von Unternehmen, die Mobilfunkmasten betreiben, entwickelten sich hingegen stark. SBA Communications, American Tower und Crown Castle gewannen bis zu knapp 16 Prozent.
Bester Wert des Tages im Nasdaq 100 war Moderna. Die Aktie des Biotech-Unternehmens legte am Ende mehr als 14 Prozent zu. Auch Platz zwei folgte mit einem Plus von 7,1 Prozent Datadog, auf Platz drei Lumentum. Die Aktien des Herstellers optischer Hightech-Komponenten stiegen um 5,2 Prozent. Nach Unternehmensangaben sind die Produkte wegen der hohen Nachfrage von Technologieunternehmen mit leistungsstarken KI-Rechenzentren bis Anfang 2029 vollständig ausverkauft.
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