Der DAX hatte sich am Freitag noch stark ins Wochenende verabschiedet. Am Ende stieg der deutsche Leitindex um 0,9 Prozent auf 24.538,81 Punkte. Der Start in die neue Woche sieht allerdings bereits wieder schwächer aus. Der Broker IG taxiert den DAX am Montagmorgen ein Prozent tiefer auf 24.285 Zähler.
Die heftige Korrektur an den Edelmetall- und Rohstoffmärkten sorgt für angespannte Stimmung an den Börsen. Zudem belasten auch weiterhin die geopolitischen Krisenherde. Auf der Terminseite ist es zum Wochenstart noch relativ ruhig. Heute gibt es Zahlen von NXP Semiconductors, Walt Disney und Palantir.
Im Blickfeld der Anleger dürften zudem die Gewinner und Verlierer im DAX vom Freitag bleiben. Adidas, SAP, Brenntag, Deutsche Bank und Deutsche Telekom waren hier am stärksten. Vonovia, Volkswagen, Rheinmetall, Continental und Infineon waren hingegen am DAX-Ende zu finden.
Außerdem dürften einige Analysteneinschätzungen Beachtung finden. Jefferies hat die Rüstungsbranche um Rheinmetall, Hensoldt, Renk & Co genauer unter die Lupe genommen. Airbus wurde von Jefferies von „Buy“ auf „Hold“ abgestuft. Auf „Buy“ hochgestuft hat Jefferies hingegen Fraport. Barclays wird für Carl Zeiss Meditec pessimistischer und senkt das Papier von "Overweight" auf "Equal Weight". Die Bank of America (BofA) wird hingegen für Nemetschek deutlich optimistischer. Die Aktie wurde von „Underperform“ auf „Buy“ hochgestuft.
Eine heftige Korrektur gibt es derzeit an den Edelmetallmärkten. Eine Feinunze Gold kostet derzeit nur noch 4.479 Dollar, die Feinunze Silber wird 73,76 Dollar gehandelt. Auch der Bitcoin steht deutlich unter Druck. Ein Bitcoin kostet aktuell 76.036 Dollar.
Die US-Börsen verabschiedeten sich am Freitag mit Verlusten ins Wochenende. Der Leitindex Dow Jones gab 0,4 Prozent nach auf 48.892,47 Zähler. Der marktbreite S&P 500 verlor 0,4 Prozent auf 6.939,03 Punkte. Und der technologielastige Nasdaq 100 verzeichnete ein Minus von 1,3 Prozent auf 25.552,39 Punkte.
Kräftig nach unten geht es am Montagmorgen auch in Asien. Der japanische Leitindex Nikkei 225 verliert 1,2 Prozent. Der Hang Seng der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong notiert 3,1 Prozent tiefer. Der CSI 300 mit den wichtigsten chinesischen Festlandaktien gibt 2,2 Prozent nach.
DER AKTIONÄR wird im Laufe des Tages über sämtliche wichtigen Entwicklungen und Neuigkeiten an den nationalen und internationalen Märkten berichten.
Heute, 07:55