13.12.2013 Stefan Limmer

DAX stärker erwartet: Außerdem Commerzbank, Daimler, EADS und E.on im Fokus

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DAX
Trendthema

Der DAX wird zum Wochenausklang freundlicher erwartet. Vorbörslich taxieren Händler den deutschen Leitindex auf 9.026 Punkte. Die Vorgaben aus Übersee sind gemischt. Der Dow Jones gab in New York über 0,6 Prozent auf 15.739 Punkte nach. Der Nikkei kletterte um 0,4. Für Bewegung könnten am Nachmittag noch die neuesten Daten zu den Verbraucherpreisen (USA) sorgen.

Stresstest: Problem für die Commerzbank?

Wie stabil sind die Bilanzen der deutschen Banken wirklich? Dieser Frage wird 2014 die EZB auf den Grund gehen und einen ausführlichen Stresstest durchführen. Die Ratingagentur Fitch geht davon aus, dass einige Landesbanken und Gewerbeimmobilien-Finanzierer Probleme bekommen könnten, die Vorgaben zu erfüllen. Auch die Commerzbank steht im Fokus. Unter den großen deutschen Privatbanken würde vor allem die Commerzbank vor Herausforderungen stehen, falls extreme Annahmen im Stresstest vorgenommen werden.

Daimler: Große Sprünge erst im Jahr 2015?

Daimler-Vorstand Hubertus Troska rechnet im kommenden Jahr beim Absatz in China noch nicht mit großen Sprüngen. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir in China ordentlich wachsen werden“, sagte Troska in Stuttgart anlässlich des Jahrestags seiner Berufung zum Vorstand für das Geschäft in China. Die „echten Volumina“ kommen für Daimler ihm zufolge jedoch erst 2015. Bis dahin wollen die Schwaben in der Volksrepublik 300 000 Autos verkaufen. Zahlen für 2014 nannte Troska nicht.

EADS sieht sich auf Kurs – Citigroup in der Aktie einen Kauf

EADS will das Rüstungs- und Raumfahrtsgeschäft trotz Kürzungen als Kernbestandteil des Unternehmens erhalten. Die Citigroup hat derweil ihr Votum für die Aktie aktualisiert – und kommt dabei zu einem rundum positiven Fazit.

E.on: Neue Chance fürs Mega-Projekt

Gute Nachrichten für den Energieriesen E.on. Der Düsseldorfer Konzern darf sich wieder größere Hoffnungen auf eine Zulassung des Kraftwerksprojekts in Datteln machen. Ein Befreiungsschlag für die Aktie?