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07.01.2016 Nikolas Kessler

DAX schließt unter der 10.000-Punkte-Marke: Wirecard, Volkswagen und Facebook im Fokus

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TecDAX

Der erneute Kursrutsch in China hat am Donnerstag auch den DAX mit in die Tiefe gerissen. Der deutsche Leitindex war bereits nach dem Auftakt deutlich unter die Marke von 10.000 Punkten gefallen. Am Ende stand der DAX mit 2,29 Prozent im Minus bei 9.979 Punkten – und damit auf dem Niveau von Mitte Oktober 2015. Zwischenzeitlich war er sogar um knapp vier Prozent abgesackt. Im späten Handel erholte sich der Leitindex wieder etwas, nachdem die Wall Street anfängliche Verluste etwas reduziert hatte.

Grund für die Turbulenzen sind die Sorgen vor einer harten Landung der chinesischen Wirtschaft - mit entsprechenden negativen Konsequenzen für deutsche Unternehmen. Zusammen mit dem Kurssturz vom Jahresauftakt hat der DAX inzwischen rund sieben Prozent an Wert verloren. Damit hat das wichtigste deutsche Börsenbarometer nunmehr einen Großteil seines kompletten Jahresgewinns 2015 eingebüßt.  

Auch für den MDAX der mittelgroßen Konzerne ging es am Donnerstag weiter rasant abwärts, er verlor 2,26 Prozent auf 19.537 Zähler. Der Technologiewerte-Index TecDAX knickte um 2,36 Prozent auf 1.745 Punkte ein.

Wirecard-Aktie: Rücksetzer zum Kauf nutzen?
Nachdem Wirecard am Mittwoch von Morgan Stanley hochgestuft wurde, kletterte das Papier in die Nähe des bisherigen Allzeithochs bei 48,95 Euro. Im Anschluss konnte sich das Papier den schwachen Gesamtmarkt allerdings nicht entziehen.

Volkswagen trickst weiter: So hoch könnten die Strafzahlungen ausfallen – Aktie im Rückwärtsgang


Vor Wochen hatte DER AKTIONÄR auf die nächste Hürde der VW-Aktie hingewiesen. Im Bereich von 142,90 Euro hat das Papier in den letzten Tagen den Rückwärtsgang eingelegt. Gepaart mit dem schwachen Marktumfeld sorgen neue Informationen zur Bewältigung des Abgas-Skandals für zusätzlichen Druck auf den DAX-Titel.

Facebook knackt die nächste Marke – Preis für Oculus Rift bekannt

Im schwachen Marktumfeld ist auch die Facebook-Aktie unter Druck geraten. Dabei läuft es beim sozialen Netzwerk weiterhin glänzend. Mit seinem Kurzmitteilungsdienst Messenger hat der Konzern die Marke von 800 Millionen Nutzern geknackt. Zudem wurde der Preis für die 3D-Brille Oculus Rift bekannt.

(Mit Material von dpa-AFX)

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