23.02.2016 Nikolas Kessler

DAX schließt deutlich im Minus: Manz, Ströer, Deutsche Bank und E.on im Fokus

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TecDAX
Trendthema

Am deutschen Aktienmarkt ist es am Dienstag wieder abwärts gegangen. Schuld waren enttäuschende Wirtschaftsdaten, sinkende Ölpreise und neu entflammte Sorgen um China. Mit einer schwächeren Eröffnung der US-Börsen am Nachmittag beschleunigte sich die Talfahrt im DAX. Schließlich betrug der Abschlag 1,64 Prozent auf 9.416 Punkte, nachdem sich der deutsche Leitindex seit der vergangenen Woche wieder kräftig von seinem verpatzten Jahresstart erholt hatte. 

Der MDAX  beendete den Tag mit minus 1,4 Prozent auf 19.055 Zählern. Der Technologiewerte-Index TecDAX verlor 0,39 Prozent auf 1.619 Punkte. 

Manz-Chef in China: „Wir werden das Solarthema lösen – so oder so“

Manz-Chef Dieter Manz befindet sich zum Zeitpunkt des AKTIONÄR-Interviews auf dem Weg nach China. Ob er hier routinemäßig eine Niederlassung besucht oder den großen Solar-Deal eintütet, werden die nächsten Tage zeigen. Klar ist: Der Maschinenbauer ist fest entschlossen, die operativen Verluste aus diesem Bereich zu stoppen. Selbst eine große Abschreibung würde die Bilanz den Angaben von Dieter Manz zufolge verkraften.

Das war erst der Anfang: AKTIONÄR-Musterdepotwert Ströer vor Kursrallye

Ströer hat das abgelaufene Geschäftsjahr besser abgeschnitten als erwartet. Auch im laufenden Jahr dürfte der Werbevermarkter mit zweistelligen Wachstumsraten zulegen. Fundamental gibt es zurzeit keine ersichtlichen Gründe, warum die MDAX-Aktie nicht weiter an Wert zulegen sollte – im Gegenteil!

Deutsche Bank: Neues Vertrauen? Vorsicht!

Die Deutsche Bank hat zur Beruhigung der Märkte wie angekündigt eigene Anleihen in Milliardenhöhe zurückgekauft. Die Nachfrage ist gering. Die Aktie kommt trotzdem nicht in die Gänge. Zu Recht?

E.on-Aktie unter Druck – wie entscheidet die Atom-Kommission?

Nach den Gewinnen vom Vortag gehört die Aktie von E.on am Dienstag wieder zu den schwächsten Werten im DAX. Auch positive Analystenstimmen können die Anleger nicht aus der Reserve locken – stattdessen steigt die Spannung vor der Entscheidung der Atom-Kommission.

(Mit Material von dpa-AFX)