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Deutsche Bank, Commerzbank und Co: Griechenland-Horror - na und?

Deutsche Bank, Commerzbank und Co: Griechenland-Horror - na und?
Foto: Börsenmedien AG
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Andreas Deutsch 05.02.2015, 08:36 Andreas Deutsch
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Die Lage in Griechenland spitzt sich zu. Womöglich geht dem angeschlagenen Land schon in ein paar Wochen das Geld aus. Die Sorgen um Griechenland belasten am Donnerstag auch den DAX. Zu den Verlierern zählen auch die Banken. Für die ist aber alles halb so wild.

Der Broker IG taxiert den DAX a Donnerstag bei 10.805 Punkten knapp ein Prozent schwächer. Die Deutsche-Bank-Aktie notiert mit 1,6 Prozent auf 26,70 Euro, die Commerzbank büßt 1,4 Prozent auf elf Euro ein.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte am Vorabend beim Thema Griechenland die Zügel angezogen und damit an den Kapitalmärkten für ein kleines Erdbeben gesorgt. Wie die Notenbank am späten Mittwochabend in Frankfurt mitteilte, akzeptiert sie Staatsanleihen des Landes ab dem 11. Februar nicht mehr als Sicherheit gegen neues Zentralbankgeld.

Ohne die Hilfe der EZB steuert Griechenland allenfalls noch einige Wochen über Wasser halten, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg. Dazu müssten die Kassen von Sozialversicherungen angezapft werden oder Zahlungen aus Warenlieferungen zurückgestellt werden. Ende März stehe die neue Regierung dann vor der Entscheidung, entweder weitere Finanzhilfen der Europartner zu akzeptieren oder den Euroraum zu verlassen.

Quelle: Börsenmedien AG

Aktien haben Luft

Die Verluste bei den Bank-Aktien sind der allgemeinen Marktschwäche geschuldet, und nicht des Absturzes Griechenlands. Das Exposure von Deutscher Bank und Commerzbank in Griechenland ist kaum noch der Rede wert. Beide Institute haben es in den vergangenen Monaten merklich reduziert: die Deutsche Bank auf 300 Millionen Euro, die Commerzbank auf knapp 400 Millionen Euro. Beide Aktien haben nach Einschätzung des AKTIONÄR Aufholpotenzial: die Commerzbank-Aktie bis 14 Euro, die Deutsche Bank bis 33 Euro.

(Mit Material von dpa-AFX)

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