Die nächsten Monate dürften entscheidend sein für die Übernahme der Commerzbank durch die UniCredit. Der Kurs hat in den letzten Handelstagen indes nachgegeben. Damit folgt die Aktie der Entwicklung des europäischen Bankensektors. In den kommenden Wochen könnte nun ein anderer Faktor zum Tragen kommen, der eine Trendwende stützen könnte.
Die rapide steigenden Renditen bei Staatsanleihen in Europa haben zuletzt auch Bankaktien unter Druck gesetzt. Vor allem die Situation in Frankreich macht Sorgen und strahlt auf den Kontinent aus, aber auch die Entwicklung in den USA wird vom Markt genau beobachtet. Die Commerzbank-Notierung hat seit Mitte September rund zehn Prozent verloren.
Nachdem die 50-Tage-Linie bei 40,24 Euro letzten Donnerstag gerissen wurde, steuerte der Kurs zum Wochenende die 100-Tage-Linie bei 38,72 Euro an. Diese Unterstützung hielt vorerst, zum Wochenbeginn deuten die Zeichen jedoch auf einen schwachen Auftakt hin. Abhilfe könnte nun die Saisonalität schaffen.
Heute, 07:42
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